„Ich will so angenommen werden, wie ich bin“

Vergesst die Stereotype – nehmt lieber wahr, was wir bewegen! Das ist der Appell der Teilnehmerinnen unseres Programms „Mitgestalten – Muslimische Frauen engagieren sich“. Im Video-Interview sprechen drei Frauen über teils Jahrzehnte alte Vorurteile, auf die sie sich nicht mehr reduzieren lassen wollen. Und über die Gesellschaft, die sie sich für ihre Töchter wünschen.

Robert Bosch Stiftung | April 2019

#aufgenommen: Muslimische Frauen über Visionen und Vorurteile

In unserem Video tauschen sich Ayten Kiliçarslan, Nuray Dilbirliği und Oumaima Soukrat aus. Ayten Kiliçarslan ist Vorsitzende des Sozialdienstes muslimischer Frauen e.V. und hat das Projekt „Stark – muslimisch - Frau!“ gestartet. Damit will sie muslimische Frauen aus dem Bereich der sozialen Arbeit vernetzen, ihr Selbstbewusstsein und ihre Führungskompetenzen stärken. Die Lehrerin Nuray Dilbirliği arbeitet ehrenamtlich für die Muslimische Familienbildungsstätte e.V. und leitet dort ein Projekt, das Sexualität behandelt sowie Tabus zur Sprache bringt und aufbricht. Oumaima Soukrat ist Studentin und bei der Bildungsinitiative „FödeM – Förderung des deutschsprachigen Muslimseins“ aktiv. Dort plant sie gerade ein Projekt, das muslimischen Frauen in Konfliktsituationen helfen und sie stark machen will.

Mit dem Programm „Mitgestalten“ fördert die Robert Bosch Stiftung engagierte muslimische Frauen wie Ayten Kiliçarslan, Nuray Dilbirliği und Oumaima Soukrat. Bei einem Netzwerktreffen in der Robert Bosch Stiftung haben sie darüber diskutiert, wie sie ihren Platz in der Gesellschaft stärker behaupten können.