Im Dialog mit Russland

Während der Fußball-WM schaut die Welt nach Russland, wo die besten Spieler aus 32 Ländern um den Titel des Weltmeisters kämpfen. Das Sportereignis bietet die Möglichkeit, über das Spielfeld hinaus ein Land näher kennen zu lernen, das zu Europa gehört, manchmal aber fern und fremd wirkt. Die Robert Bosch Stiftung fördert das gegenseitige Verständnis seit den 90er Jahren durch Dialog und Austausch mit Russland - auch in politisch schwierigen Zeiten. Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit und was uns dabei antreibt.

Robert Bosch Stiftung | Mai 2018

Spirit of Football - eine Reise zur WM

Drei Monate lang ist „The Ball“ durch 18 Länder getourt: von England nach Deutschland, durch den Balkan und Asien bis Russland. Eingepackt haben ihn der ehemalige Fußballprofi Andrew Aris und sein Erfurter Verein „Spirit of Football“. Auf seiner Reise besucht der Verein kleine und große Fußballclubs, Schulklassen und Bildungsinitiativen. Das Team gibt Workshops und kickt mit Profis und Politikern, Kindern und Flüchtlingen. Und jeder, der den Ball einmal köpft oder passt, darf auf ihm unterschreiben.

"Moskau wollte diese Weltmeisterschaft unbedingt"

Welche Bedeutung hat das globale Sportereignis für Moskau? Kann die WM dazu beitragen, die zuletzt angespannten Beziehungen zwischen Russland und dem Westen zu verbessern? Der russische Autor und Journalist Maxim Trudolyubov, Fellow der Robert Bosch Academy, blickt im Interview hinter die Kulissen der Weltmeisterschaft in Russland.

Unsere Projekte mit Russland

Wir ermöglichen Dialog, Begegnung und Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen, Journalisten, Autoren, Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern. Damit leisten wir einen Beitrag zur Verständigung zwischen Deutschen, Russen und weiteren Europäern. Ein Beispiel ist die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, die wir 2006 zusammen mit Partnern gegründet haben. Jährlich ermöglicht die Stiftung rund 15.000 Jugendlichen, sich ein eigenes Bild des jeweils anderen Landes zu machen.