Stuttgart, 13. Dezember 2018 – Die Robert Bosch Stiftung GmbH hat den Anspruch, gesellschaftliche Veränderungsprozesse anzustoßen und einen relevanten Beitrag in ihren Fördergebieten zu leisten. In den mehr als 50 Jahren, in denen sie sich bisher für internationale Verständigung eingesetzt hat, hat sie ihre Förderung immer wieder evolutionär weiterentwickelt. Angesichts der globalen Entwicklungen hat sich die Stiftung entschieden, ihre Förderung in der Völkerverständigung grundlegend zu überprüfen, strategisch neu auszurichten und sich stärker zu fokussieren.

„Aufbauend auf umfassenden Analysen erarbeiten wir derzeit neue mögliche Themenfelder für unsere Völkerverständigung - so nennen wir dieses Fördergebiet in der Tradition von Robert Bosch“, sagt Sandra Breka, die verantwortliche Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung. „Wir stützen uns dabei auf das Vermächtnis unseres Stifters, die jahrzehntelange Erfahrung aus unserer bisherigen Förderung und unsere vielfältigen Beziehungen im In- und Ausland.“

In der Vorbereitung des Übergangs hat sich die Robert Bosch Stiftung entschlossen, die Förderung der bestehenden Projekte und Programme zu beenden. Dieser Prozess wird verantwortlich und unter Einhaltung aller vertraglichen Verpflichtungen gestaltet. Die Stiftung ist im Gespräch mit ihren Partnern, um das gemeinsam Erreichte zu sichern.

Das Kuratorium der Stiftung entscheidet im Sommer 2019 über die künftigen Themen in der Völkerverständigung. Anschließend wird die Stiftung ihre Förderung entsprechend neu ausgestalten.

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