Mit Kreativität und Engagement gestalten sie Schule neu: 20 Schulen aus ganz Deutschland sind für den Deutschen Schulpreis 2026 nominiert. Die Auszeichnung wird am 29. September 2026 in Berlin verliehen und ist mit insgesamt rund 300.000 Euro dotiert.
Sie warten nicht auf bessere Rahmenbedingungen – sie schaffen sie selbst: Schulen in ganz Deutschland entwickeln mit Einfallsreichtum und Teamgeist überzeugende Antworten auf die Herausforderungen des Schulalltags. Ihr Erfolg beruht nicht auf besonderen Ressourcen, sondern auf der klugen Nutzung vorhandener Möglichkeiten.
20 dieser Schulen haben die Jury des Deutschen Schulpreises überzeugt und stehen nun in der engeren Auswahl für den Deutschen Schulpreis 2026. Aus insgesamt 87 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus dem Netzwerk der Deutschen Auslandsschulen wurden sie ausgewählt. Die Auswahl traf eine rund 50-köpfige Jury aus Bildungswissenschaft, Schulpraxis und Verwaltung.
In den kommenden Wochen besuchen Jurymitglieder alle 20 Schulen, um sich vor Ort ein umfassendes Bild zu machen. Sie führen Gespräche mit Lehrkräften, Schüler:innen, Eltern sowie außerschulischen Partner:innen, hospitieren im Unterricht und erleben schulische Projekte direkt im Alltag. Auf Grundlage dieser Eindrücke nominiert die Jury Mitte Juni bis zu 15 Schulen für das Finale.
Die nominierten Schulen nehmen an der feierlichen Preisverleihung am 29. September 2026 in Berlin teil. Die Auszeichnung überreicht Bundeskanzler Friedrich Merz. Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro dotiert. Zudem werden fünf weitere Preise in Höhe von jeweils 30.000 Euro vergeben. Alle übrigen nominierten Schulen erhalten einen Anerkennungspreis von 5.000 Euro. Insgesamt werden Preisgelder von rund 300.000 Euro vergeben.
Die Jury bewertet die Bewerberschulen anhand der sechs Qualitätsbereiche des Deutschen Schulpreises: „Unterrichtsqualität“, „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Verantwortung“, „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“ sowie „Lernende Schule“. Diese Merkmale sind inzwischen als Kennzeichen guter Schulqualität allgemein anerkannt.
Der Preis entfaltet seine Wirkung weit über die ausgezeichneten Schulen hinaus: Erfolgreiche Konzepte werden über das Deutsche Schulportal, in Fortbildungen und Publikationen bundesweit zugänglich gemacht. Bewerberschulen können zudem 15 Monate lang im Forum des Deutschen Schulpreises intensiv an ihrer Unterrichtsentwicklung arbeiten. Ein bundesweites Hospitationsprogramm ermöglicht Lehrkräften Einblicke in die Praxis der Preisträgerschulen. So entsteht ein Kreislauf, in dem gute Schulpraxis sichtbar wird, weitergegeben und kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Mit dem Deutschen Schulpreis zeichnen die Robert Bosch Stiftung GmbH und die Heidehof Stiftung GmbH in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal die besten Schulen Deutschlands aus. Kooperationspartner sind die ARD und die ZEIT Verlagsgruppe.