Achtzehn Schulen für den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial nominiert

Die Finalisten des Deutschen Schulpreises 20|21 Spezial stehen fest. Die Jury hat 18 Schulen mit zukunftsweisenden Konzepten für den Umgang mit der Corona-Krise nominiert. Sie dürfen sich Hoffnung auf einen der Preise machen.

Robert Bosch Stiftung | März 2021
Sechs Schüler spielen auf dem Schulhof Schere, Stein, Papier. Sie tragen Mund-Nasen-Schutz.
Ayse Tasci

Dieses Jahr ist alles anders: Für den Deutsche Schulpreis 20|21 Spezial haben wir Ideen und Konzepte gesucht, die das Lernen und Lehren langfristig verändern können. Aus den Bewerbungen kristallisierten sich sieben Themen heraus, die Schulen während der aktuellen Corona-Pandemie besonders beschäftigen. Dazu gehören beispielsweise digitale Lehr- und Lernformate, das selbstorganisierte Lernen oder wie es gelingt, die Beziehungen zwischen Schülern, Lehrkräften und Eltern wirksam zu gestalten.

Rund 400 Schulen aus ganz Deutschland und dem Ausland haben sich beworben. Von ihnen erreichten 121 Schulen die nächste Runde: Sie wurden nach Sichtung ihrer Konzeptideen und Telefoninterviews mit der Jury für ein Schulpreis-Camp ausgewählt. Über drei Tage konnten sich die Schulen Ende Februar virtuell vernetzen, über Stolpersteine und Chancen diskutieren und gemeinsam an ihren Konzepten arbeiten. Im Anschluss nominierte die Jury 18 Schulen für das Finale.

Welche Schulen mit den begehrten Preisen ausgezeichnet werden, entscheidet sich bei der virtuellen Preisverleihung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 10. Mai. In jedem der sieben Themen wird ein Preis in Höhe von 10.000 Euro vergeben. Auch die nicht ausgezeichneten Finalisten erhalten einen Anerkennungspreis in Höhe von 5.000 Euro.