Pressemeldung

Programm „Talent im Land – Bayern“ – 50 neue Stipendiaten

Robert Bosch Stiftung | April 2019
  • Kultusminister Michael Piazolo überreicht mit der Robert Bosch Stiftung GmbH Stipendien an besonders begabte Jugendliche
     

München, 4. April 2019 – Das Bayerische Kultusministerium und die Robert Bosch Stiftung GmbH haben 50 weitere Stipendiaten in das Programm „Talent im Land – Bayern“ (TiL) aufgenommen. Im Rahmen eines Festakts in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz überreichten Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Dr. Dagmar Wolf von der Robert Bosch Stiftung die Urkunden an die besonders begabten und engagierten Jugendlichen, die eine Jury aus mehr als 230 Bewerbern ausgewählt hatte.

Kultusminister Piazolo betonte: „Das Programm ‚Talent im Land – Bayern‘ eröffnet Bildungschancen und erhöht die Bildungsgerechtigkeit. Die Begabungen und Leistungen der Stipendiatinnen und Stipendiaten bereichern unsere schulische Gemeinschaft und sind ein Gewinn für unsere Gesellschaft und Wirtschaft.“ Den 50 neu aufgenommenen Schülerinnen und Schülern gratulierte er zur erfolgreichen Aufnahme in das Programm.

Das Programm „Talent im Land – Bayern“ (TiL) besteht seit 2005 und wird gemeinsam vom Bayerischen Kultusministerium und der Robert Bosch Stiftung getragen. Dr. Dagmar Wolf von der Robert Bosch Stiftung erklärte: „Um in der Schule Erfolg zu haben, reichen Begabung und Motivation allein manchmal nicht aus - weil es zuhause nicht genug Unterstützung oder Interesse am Lernen gibt, weil Geld oder Sprachkenntnisse fehlen. Mit ‚Talent im Land‘ helfen wir jungen Menschen über diese Hürden hinweg und ermutigen sie, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.“

„Talent im Land – Bayern“ – seit 2005 bewährtes Stipendienprogramm

Ziel des Stipendienprogramms ist es, dass mehr junge Menschen, die aufgrund ihrer Biografie besondere Herausforderungen zu meistern haben, die Fachhochschul- bzw. Hochschulreife erreichen. Die Grundüberzeugung des Programms lautet „Bildung fördert Integration. Wir fördern Bildung.“ Eine Jury mit Vertretern aus Kultur, Hochschule und Wirtschaft wählt jährlich bis zu 50 neue Stipendiaten eines Jahrgangs aus. Zunächst richtete sich das Programm an Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Seit 2014 steht TiL auch Schülerinnen und Schülern ohne Zuwanderungsgeschichte offen. Das Programm bietet den teilnehmenden Jugendlichen neben einer finanziellen Unterstützung eine umfassende Betreuung und Förderung in Form eines Bildungsangebots mit Seminaren, Studientagen und Studienreisen. Das Programm zählt derzeit 147 Stipendiaten und zeigt mit über 450 Alumni den Erfolg des ganzheitlichen Förderkonzepts.

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