• Robert Bosch Stiftung startet „Postdoc Academy for Transformational Leadership“ mit vier führenden akademischen Zentren in Europa
  • Erster Jahrgang steht unter Schwerpunkt „Lebensmittelsysteme und Ernährungssouveränität“
  • Bewerbungen für zweite Programmrunde ab Dezember 2018 möglich
     

Stuttgart, 10.10.2018 – Mit der „Postdoc Academy for Transformational Leadership“ startet heute in Berlin ein neues Förderprogramm für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa. Das von der Robert Bosch Stiftung GmbH initiierte Programm ermöglicht es Nachwuchswissenschaftlern, die an europäischen Forschungseinrichtungen zum Thema Nachhaltigkeit arbeiten, ihre transdisziplinären Forschungskompetenzen zu erweitern und ihre Führungskompetenzen auszubauen. Ziel des neuen Förderprogramms ist es, die nächste Generation führender Nachhaltigkeits- und Transformationswissenschaftler zu qualifizieren und in ihrer Karriere zu unterstützen. Projektpartner sind die Humboldt-Universität zu Berlin, die Leuphana Universität Lüneburg, das Stockholm Resilience Centre und das Dutch Research Institute for Transitions (DRIFT) in Rotterdam.

Der erste Jahrgang des Förderprogramms steht unter dem Schwerpunkt „Lebensmittelsysteme und Ernährungssouveränität“. Mit dem heutigen Auftakt am IRI THESys der Humboldt-Universität zu Berlin kommen die ersten zwanzig Teilnehmer in Berlin zusammen, darunter Postdocs aus den USA, China und Mexico, die nun in Norwegen, Polen und Deutschland forschen. In den kommenden zwei Jahren werden sie an vier Intensivseminaren teilnehmen. Jedes der dreitägigen Seminare findet an einer anderen akademischen Partnerinstitution statt und bezieht deren jeweilige Expertise ein. Darüber hinaus werden die Teilnehmer bei der Anbahnung gemeinsamer Forschungsvorhaben mit einer Anschubfinanzierung unterstützt.

Mit der „Postdoc Academy for Transformational Leadership“ wollen die Partner zu einer stärkeren Anerkennung der inter- und transdisziplinären Forschung im akademischen Bereich beitragen. Bewerber sollten eine wissenschaftliche Führungsposition anstreben und sich als akademische Intrapreneure verstehen, die durch Verantwortungsbewusstsein, eigenverantwortliches Handeln und Mitdenken ihre eigene Organisation aktiv mitgestalten und weiterentwickeln. Die nächste Bewerbungsphase startet im Dezember 2018.

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