Pressemeldung

Kompetenz aus aller Welt: Neue Fellows an der Robert Bosch Academy in Berlin

Robert Bosch Stiftung | März 2018

Berlin, 13. März 2018. Die Robert Bosch Academy in Berlin freut sich auch in diesem Jahr über eine ganze Reihe von Entscheidungsträgern und Meinungsbildnern aus aller Welt, die als Richard von Weizsäcker Fellows zu Gast in Berlin sein werden. Sie erhalten während ihrer Aufenthalte den intellektuellen Freiraum, um die gesellschaftspolitische Diskussion in Deutschland zu bereichern. Mit einem umfangreichen Gesprächs- und Veranstaltungsprogramm fördert die Einrichtung der Robert Bosch Stiftung GmbH zudem den Austausch zwischen den Fellows und der politischen Öffentlichkeit in Deutschland.

„Wir leben in einer Welt voller Umbrüche, in der Antworten auf komplexe Zukunftsfragen immer schneller gefunden werden müssen. Hier setzt das Richard von Weizsäcker Fellowship der Robert Bosch Academy an. Mit dem Programm werden wir auch in diesem Jahr den gesellschaftspolitischen Diskurs mit vielfältigen Perspektiven bereichern und unseren Beitrag zur Kooperation und Lösungsfindung leisten“, erklärt Sandra Breka, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung.

Folgende Fellows werden in 2018 in Berlin sein:

David Bandurski ist Lehrbeauftragter am Journalism and Media Center (JMSC) der University of Hongkong und Co-Leiter des dortigen China Media Projects, einer weltweit führenden Institution zur Erforschung und kritischen Beobachtung der Medienlandschaft Chinas. Herr Bandurski ist seit August 2017 und bis Ende Juli 2018 in Berlin.

Kate Crawford ist leitende Wissenschaftlerin bei Microsoft Research in New York und forscht zu den Themen Big Data und künstliche Intelligenz. Sie wird von Ende Mai bis Ende August 2018 in Berlin sein.

Brian Currin ist Rechtsanwalt und war Vorsitzender der Wahrheits- und Versöhnungskommission (Truth and Reconciliation Commission) in Südafrika. Er ist Experte für Menschenrechte, Konflikttransformation und Mediation und wird von Anfang April bis Ende Dezember 2018 in Berlin sein.

Qian Gang ist Mitgründer und Leiter des China Media Projects und Lehrbeauftragter an der University of Hong Kong. Herr Gang beschäftigt sich v. a. mit Entwicklungen der Medienlandschaft in China. Er ist seit Dezember 2017 und noch bis Ende April 2018 in Berlin.

Saran Kaban Jones ist Gründerin und Leiterin von FACE Africa in Liberia. Die Organisation setzt sich für eine Verbesserung der Infrastruktur rund um Wasser, sanitäre Anlagen und bessere Hygiene in ländlichen Gegenden Afrikas ein. Frau Jones wird von Anfang September bis Ende Dezember 2018 in Berlin sein.

Charles Landry ist Städteplaner und stammt aus Großbritannien. Er gilt als Erfinder des Konzepts der „Kreativen Stadt“, das er Ende der 1980er Jahre erschuf. Das Konzept veränderte die Perspektive, mit der bis heute über die Potenziale und Ressourcen von Städten nachgedacht wird. Herr Landry ist von Anfang Februar bis Mitte April 2018 in Berlin sein.

Firoze Manji, in Kenia geborener Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist, ist Gründer und Leiter der Organisation Fahamu – Networks for Social Justice. Der frühere Direktor von Amnesty International Africa und Geschäftsführer der Aga Khan Foundation wird von September 2018 bis September 2019 in Berlin sein.

Amichai Magen unterrichtet an der Lauder School of Government, Diplomacy and Strategy in Herzliya, Israel. Zu seinen Schwerpunkten gehören Staatssouveränität, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit sowie das Regieren in Räumen begrenzter Staatlichkeit und politischer Gewalt. Er wird von Anfang Juli bis Ende Oktober 2018 in Berlin sein.

Simon Phillips ist Direktor für Theater, Musicals und Opern an der Opera Australia. Der gebürtige Neuseeländer arbeitete zuvor als kreativer Direktor der Melbourne Theatre Company und wird Mitte April bis Ende Juli 2018 in Berlin sein.

Jay Rosen ist Professor für Journalismus an der New York University. Als Journalist und Medienexperte beschäftigt er sich unter anderem mit technischen Innovationen im Journalismus. Herr Rosen wird von Anfang Juni bis Ende August 2018 in Berlin sein.

James Shikwati ist Gründer und Direktor des Inter Region Economic Network (IREN) in Kenia, einem Think Tank zur Entwicklung innovativer Strategien für die Verbesserung der Lebensqualität in Afrika. Er setzt sich für die wirtschaftliche Entwicklung Sub-Sahara-Afrikas ein. Ein weiterer Fokus seiner Arbeit ist die Verbindung der afrikanischen und europäischen Startup-Szene. Herr Shikwati ist von Anfang März bis Ende August 2018 in Berlin.

Słowomir Sierakowski ist Leiter des Institute for Advanced Study in Warschau und widmet seine Arbeit der Zukunft der deutsch-polnischen Beziehungen. Als Soziologe und Kommentator schreibt er regelmäßig für internationale Medien. Er wird von März 2018 bis Februar 2019 in Berlin sein.

Julianne Smith ist Senior Fellow und Direktorin des Transatlantic Security Program am Center for New American Security, Mitherausgeberin von Foreign Policy und Expertin für transatlantische Beziehungen. Sie wird von September 2018 bis September 2019 in Berlin sein.

Hanna Tetteh ist Rechtsanwältin, Beraterin und Politikern. Von 2013 bis 2017 war sie Außenministerin der Republik Ghana, nach vier Jahren im Amt der Ministerin für Handel und Industrie. Sie setzt sich für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Deutschland, der EU und den Ländern Westafrikas ein. Frau Tetteh ist von Anfang März bis Ende Mai 2018 in Berlin.

Tecla Wanjala war Mitglied der Wahrheits-, Gerechtigkeits- und Versöhnungskommission in Kenia (TJRC-Kenya). Als Leiterin des Programms Versöhnung und Heilung des Green String Network in Nairobi arbeitet sie u. a. im Bereich der Entradikalisierung von jungen Menschen und wird sich in Berlin auch mit dem Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen beschäftigen. Sie ist seit Januar 2018 und bis Ende Oktober 2018 in Berlin. 

Alle Fellows stehen für Hintergrundgespräche, Interviews und exklusive Gastbeiträge zur Verfügung. Weitere Informationen über alle Fellows auf www.robertboschacademy.de.

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Chiara Josten, Referentin
Robert Bosch Stiftung
Heidehofstraße 31
70184 Stuttgart
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Michael Herm, Referent
Robert Bosch Stiftung
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