Pressemeldung

50 Stipendien für besonders begabte Schüler

Robert Bosch Stiftung | März 2018
  • Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner und Dr. Dagmar Wolf von der Robert Bosch Stiftung übergeben Urkunden bei Festakt in München
     

München, 23. März 2018. Insgesamt 50 junge Talente sind heute feierlich in das Programm „Talent im Land – Bayern“ (TiL) aufgenommen worden. Sie werden in den nächsten Jahren vom Bayerischen Kultusministerium und der Robert Bosch Stiftung GmbH auf ihrem Weg zum Abitur oder zur Fachhochschulreife unterstützt. Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner und Dr. Dagmar Wolf, Leiterin des Bereichs Bildung der Robert Bosch Stiftung, überreichten im Rahmen eines Festakts in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche die Urkunden an die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Staatssekretärin Carolina Trautner sagte bei der Veranstaltung: „Wir wollen mit den Stipendien junge Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, beispielsweise ihrer Migrationsgeschichte, Hürden zu überwinden haben, dabei unterstützen, ihre besonderen Talente zu entfalten. Unsere bisherigen TiL-Stipendiatinnen und Stipendiaten sind lebendige Beispiele für gelingende Bildungswege. Sie sind damit auch Vorbilder für andere. Ich freue mich sehr darauf, den neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Urkunden auszuhändigen und sie persönlich kennenzulernen.“

„Junge Talente dürfen nicht darunter leiden, wenn zuhause keiner bei den Hausaufgaben helfen kann oder das Geld für eigene technische Experimente oder den Musikunterricht nicht ausreicht“, so Dr. Dagmar Wolf. „Deshalb setzen wir uns mit Talent im Land für begabte junge Menschen ein und begleiten sie auf ihrem Weg zum Abitur.“

Bildung fördert Integration

Ziel des Programms „Talent im Land – Bayern“ ist es, dass mehr junge Menschen, die aufgrund ihrer Biografie besondere Herausforderungen zu meistern haben, die Fachhochschul- bzw. Hochschulreife erreichen. Die Grundüberzeugung des Programms dabei lautet: „Bildung fördert Integration. Wir fördern Bildung.“ Eine Jury mit Vertretern aus Kultur, Hochschule und Wirtschaft wählt seit 2005 bis zu 50 neue Stipendiaten eines Jahrgangs aus. Zunächst richtete sich das Programm an Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Seit 2014 steht TiL auch Schülerinnen und Schülern ohne Zuwanderungsgeschichte offen. Das Programm wird vom Bayerischen Kultusministerium gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung durchgeführt. Die Stipendiaten werden im Rahmen von „Talent im Land“ auf ihrem individuellen Bildungsweg begleitet. Sie erhalten ein monatliches Bildungsstipendium und werden darüber hinaus persönlich betreut sowie mit einem umfassenden Bildungsangebot gefördert. Dieses beinhaltet Seminare, Studientage und Studienreisen. Das Programm zählt zurzeit 138 Stipendiaten. Über 400 Alumni stehen mit ihrer persönlichen Entwicklung für den Erfolg des Programms.

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