In Kürze

Über das Projekt

Marginalisierte Gruppen (je nach Länderkontext z.B. religiöse Minderheiten, Menschen mit Behinderungen, Frauen und Mädchen) bleiben in den offiziellen nationalen Statistiken unsichtbar, da Daten nicht disaggregiert vorliegen und Durchschnittswerte wenig Aussagekraft besitzen. Bei der Implementierung und Überprüfung der SDGs (Sustainable Development Goals) werden somit weder ihre Lebensumstände korrekt erfasst, noch ihre konkreten Bedürfnisse erkannt. 

Im Mittelpunkt des Projekts steht daher die Erhebung und Analyse der fehlenden Daten — gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der identifizierten Gruppen (making voices heard). In lokalen und nationalen Dialogen werden die Ergebnisse politischen Entscheidungsträgern vorgestellt und Empfehlungen für eine Politikgestaltung ausgesprochen, die die Bedürfnisse vulnerabler Gruppen adressiert. Auf UN-Ebene setzen sich die Partner des Projekts für die Anerkennung partizipativ erhobener Daten in SDG-Monitoring Prozesse ein (making voices count).  

Die Förderung der Robert Bosch Stiftung ermöglicht Datenerhebung und Dialogformate in Bangladesch, Indien, Kenia und Nepal sowie die Aufbereitung und Visualisierung der Daten. Das Projekt wird vom International Civil Society Centre in Berlin koordiniert und von der ‚Leave No One Behind‘-Partnerschaft, einem Partnerkonsortium von zwölf führenden internationalen Nichtregierungsorganisationen, getragen.

Ihr Ansprechpartner

Peter Koblowsky
International Civil Society Centre
Agricolastraße 26
10555 Berlin
Tel.030 2062469722
E-Mail an Peter Koblowsky

Kontakt in der Stiftung

Judith Christ
Senior Projektmanagerin
Tel.0711 46084-412
E-Mail an Judith Christ