In Kürze

Über das Projekt

Für eine gute Patientenversorgung ist die Zusammenarbeit verschiedener Gesundheitsberufe essenziell. Damit die Kommunikation und Kooperation in interprofessionellen Teams gelingen kann, erlernen die zukünftigen Fachkräfte bestenfalls schon in der Ausbildung hierfür notwendige Fähigkeiten und Kompetenzen. Denn die Kooperation in berufsübergreifenden Teams funktioniert nur, wenn auf Grundlage eines gemeinsamen Verständnisses zusammengearbeitet wird. Obwohl das Thema des interprofessionellen Lernens und Lehrens in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, liegen bisher nur wenig wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse vor. Außerdem fehlt es an ausgebildetem Nachwuchs, der das Themenfeld wissenschaftlich voranbringt. Deshalb haben wir das weltweit erste Graduiertenkolleg zu dieser Thematik, ILEGRA (Interprofessionelle Lehre in den Gesundheitsberufen), als Kooperationsprojekt mit der Universität Osnabrück und der Ludwig-Maximilians-Universität München ins Leben gerufen. In diesem Nachwuchsprogramm fördern wir 12 Promovenden, die aus der Pflege-, Physio- und Ergotherapie, Logopädie und der Humanmedizin kommen, mit einem Stipendium und einem Begleitprogramm. Bei den entstehenden Dissertationen werden Themen im Zusammenhang mit der Vermittlung, Evaluation und Prüfung interprofessioneller Lehre erforscht. Wir erhoffen uns durch die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses, das Forschungsfeld Interprofessionalität sowohl in Deutschland als auch international voranzutreiben und so zur Verbesserung der Versorgungsqualität beizutragen.

Ihre Ansprechpartner

Prof. Dr. Ursula Walkenhorst
Institut für Gesundheitsforschung und Bildung,
Universität Osnabrück
E-Mail an Prof. Dr. Ursula Walkenhorst
Prof. Dr. Martin Fischer
Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin,
Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München
E-Mail an Prof. Dr. Martin Fischer

Kontakt in der Stiftung

Irina Cichon
Senior Projektmanagerin
Tel.0711 46084-139
E-Mail an Irina Cichon