Wissenschaftskonferenz Next Einstein Forum in Afrika

Die ruandische Hauptstadt Kigali war Treffpunkt vieler internationaler Wissenschaftler: Ende März wurde in Ruanda die bisher größte internationale Wissenschaftskonferenz Afrikas, das Next Einstein Forum (NEF), von Präsident Paul Kagame eröffnet.

Robert Bosch Stiftung | März 2018
Robert Bosch Stiftung/Lêmrich Visuals

Thierry Zomahoun (AIMS President and CEO & NEF Founder and Chair) tritt als erster Redner vor das Publikum während der Eröffnungsfeier des Next Einstein Forums 2018 in Kigali, Ruanda.

Während der Eröffnungszeremonie in Kigali sprachen neben dem ruandischen Präsidenten auch der NEF-Gründer Thierry Zomahoun, die stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung Uta-Micaela Dürig sowie der Gründer des African Institute for Mathematical Science (AIMS) und Mitinitator des NEF, Neil Turok. Zudem gab es einen Beitrag des Rwanda National Ballet und ein Grußwort des Bildungsministers von Ruanda, Dr. Eugene Mutimura.

Das Next Einstein Forum (NEF) wurde 2016 vom African Institute for Mathematical Science (AIMS) gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung ins Leben gerufen. 2016 fand die erste Konferenz in Senegals Hauptstadt Dakar statt. In Ruanda fand die internationale Wissenschaftskonferenz nun zum zweiten Mal statt.  

NEF-Fellows stellen ihre Forschungsarbeit vor

In Kigali kamen rund 1.500 Konferenzteilnehmer aus Wissenschaft, Politik, Medien und Zivilgesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt standen vor allem die jungen afrikanischen Wissenschaftler. 16 herausragende afrikanische Nachwuchswissenschaftler unter 42 Jahren, die so genannten NEF-Fellows, stellten während der NEF Spotlight Sessions ihre Forschungstätigkeiten vor und kamen so in den Austausch mit anderen internationalen Wissenschaftlern. Zudem hatten die Konferenzteilnehmer die Möglichkeit, bekannten Wissenschaftlern wie dem Nobelpreisträger Klaus von Klitzing während einer Veranstaltung zuzuhören.

Ziel des Next Einstein Forums ist es, Afrika als Wissenschaftsstandort international zu etablieren, seine Forscher zu vernetzen und Impulse für die Entwicklung des afrikanischen Kontinents zu setzen.