Warum machen wir das Projekt? 

2021 wird ein bedeutendes Jahr für die Partnerschaft zwischen Afrika und Europa. Die Covid-19-Krise hat beide Kontinente sowohl in sozialer als auch wirtschaftlicher Hinsicht schwer getroffen. Eine starke Partnerschaft ist für die weitere Entwicklung zentral. Wichtig ist dabei eine ebenbürtige Partnerschaft, in der Staaten ebenso wie Unternehmen, die Zivilgesellschaft und lokale Akteure eine zunehmend bedeutende Rolle spielen können, um die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg zu stärken. Dies wird bei der Zusammenkunft hochrangiger Vertreter der Afrikanischen und Europäischen Union 2021 wegweisend für die künftigen Beziehungen zwischen den beiden Kontinenten sein.

Was wollen wir erreichen? 

Mit unserer Veranstaltungsreihe schaffen wir eine Plattform für die Diskussion innovativer Ansätze und Initiativen für ebenbürtige Partnerschaften zwischen Afrika und Europa. 

Wie funktioniert das Projekt? 

Die Auftaktveranstaltung zeigt den aktuellen Stand der Beziehungen zwischen beiden Kontinenten auf und diskutiert die Rolle von Stiftungen und anderen nichtstaatlichen Akteuren in der Unterstützung von Initiativen und politischen Strategien in Afrika und Europa. Im März und Mai 2021 fanden zwei „Roundtables“ statt, die sich auf einzelne Aspekte von Mobilität und Migration in den AU-EU-Beziehungen konzentrieren. Dabei werden jeweils innovative Initiativen zur Nutzbarmachung des Potenzials von Mobilität innerhalb Afrikas und zwischen Afrika und Europa vorgestellt - mit Fokus auf die drängenden Herausforderungen der beiden Kontinente: Klimawandel und die Zukunft der Arbeit. 

  • Klimabedingte Migration: Die Veranstaltung brachte Vertreter dreier unterschiedlicher Interessengruppen zusammen – Klimaschutz, Migration und Arbeitspolitik – um zu diskutieren, wie Migration zur Anpassung an den Klimawandel und seiner Bekämpfung beitragen kann und welche Strategien es gibt, um Bedürfnisse und Bedarfe vorherzusehen, Fähigkeiten (wieder) aufzubauen und den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu ermöglichen.
  • Arbeitsmigration und Qualifizierung im Kontext von Covid-19:  Die Veranstaltung stellte Lösungen und Innovationen vor, anhand derer Migration dazu beitragen kann, auf den Fachkräftemangel und die Bedarfe des Arbeitsmarktes zu reagieren und einen echten Fachkräfteaustausch zwischen den beiden Kontinenten zu unterstützen.

Wer steht dahinter?

Die von der Robert Bosch Stiftung und ODI gemeinsam organisierte Veranstaltungsreihe wird in Zusammenarbeit mit der Calouste Gulbenkian Foundation und Open Society Foundations umgesetzt.