Magazincover Mitstreiter

Ohne die Zusammenarbeit mit Partnern wäre die Arbeit der Stiftung gar nicht möglich. Unsere Mitstreiter kennen Menschen und Bedingungen vor Ort am besten. In unserer Arbeit bringen wir ganz unterschiedliche Menschen zusammen, damit sie gemeinsam Großes erreichen. Ihnen und unseren Partnern widmen wir unser aktuelles Magazin.

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Wie gelingt Integration?

Seit 2015 hat kaum ein anderes Thema Deutschland so sehr bewegt wie die Aufnahme und gesellschaftliche Teilhabe von Flüchtlingen. Allzu häufig fehlt in öffentlichen Debatten jedoch die Sicht der Flüchtlinge selbst. Die Studie "Wie gelingt Integration?" stellt genau diese Perspektive ins Zentrum und ermöglicht so neue Einblicke und Empfehlungen.
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Erstes Forum für Friedensakteure aus aller Welt

Wahrheit, Gerechtigkeit, Gedenken – diese Themen stehen weltweit im Mittelpunkt von Friedensakteuren. Sie arbeiten gewaltsame Konflikte und Regime auf, um den Übergang zu nachhaltigem Frieden zu ermöglichen. Auf Einladung der Robert Bosch Stiftung kamen erstmals 120 dieser Friedensakteure zum "Global Community Forum: Truth, Justice, Remembrance" in Berlin.
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Talent kennt keine Herkunft

Sie sind musikalisch, sammeln Geld für eine Schule in Ghana oder unterstützen ihre Mitschüler, die erst vor kurzem nach Deutschland geflüchtet sind. Die neuen Stipendiaten des Programms „Talent im Land“ sind engagiert, motiviert und vielfältig talentiert. Auf ihrem Weg zum Abitur haben sie es aufgrund ihrer sozialen Herkunft aber oft selbst nicht leicht.
Logo der Initiative

Miteinander reden anstatt zu spalten

Wie lässt sich das besondere Verhältnis zwischen den USA und Europa auch in Zukunft aufrechterhalten? Die Antwort der Robert Bosch Stiftung: durch mehr Kooperation. Gemeinsam mit dem amerikanischen Think Tank The Brookings Institution startet sie die "Brookings – Robert Bosch Foundation Transatlantic Initiative". Zum Auftakt in Deutschland diskutierten internationale Experten über die aktuellen Herausforderungen im transatlantischen Verhältnis.

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In diesen Regionen ist die Stiftung aktiv

Erfahren Sie mehr über das internationale Engagement der Robert Bosch Stiftung und ihre Arbeit in einzelnen Regionen

Nordamerika

Gemeinsam globale Herausforderungen meistern

Seit über 30 Jahren ist die Robert Bosch Stiftung mit Projekten und Programmen im transatlantischen Austausch aktiv. Im Sinne der Völkerverständigung fördern wir einen offenen und vertrauensvollen Dialog zwischen Deutschland/Europa und dem Schlüsselpartner USA, mit dem Ziel, gemeinsam globale Herausforderungen zu meistern. Hierzu schaffen wir Plattformen und Netzwerke für politische Entscheidungsträger, Bürger und Multiplikatoren, die gemeinschaftlich Veränderungen in den Gesellschaften gestalten wollen.

Seit 1984 haben wir über 540 amerikanischen Nachwuchsführungskräften einjährige Deutschlandaufenthalte ermöglicht. In Kooperation mit dem German Marshall Fund of the United States haben wir 2003 mit dem Congress-Bundestag Forum verschiedene Formate etabliert, die der Begegnung und Zusammenarbeit deutscher und amerikanischer Parlamentarier dienen. Auch unsere Zusammenarbeit mit führenden amerikanischen Think Tanks, Universitäten und NGOs dient der besseren Verständigung zwischen den USA und Deutschland/Europa. Darüber hinaus binden wir die USA eng in trilaterale und multilaterale Formate ein.
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Foto: Tobias Bohm

Europa

Menschen verbinden, Zusammenhalt verwirklichen

Europa zählt seit unserer Gründung zu unseren Kernregionen. Die Beziehungen zu Deutschlands Nachbarn Frankreich und Polen standen über Jahrzehnte im Zentrum unserer Arbeit in der Völkerverständigung. Heute geht unser europäisches Engagement über die Nachbarländer und häufig über die Grenzen der Europäischen Union hinaus. Eines unserer zentralen Ziele ist, Europa und europäische Zusammenarbeit für möglichst viele Menschen im Alltag erfahrbar zu machen. Der Bezug zum persönlichen Umfeld ist unerlässlich, um Zusammenhalt in Europa zu verwirklichen. Dafür unterstützen wir beispielsweise Projekte, die Vertreter der Zivilgesellschaft in europäischen Foren verbinden, oder große Programme, die lokale Initiativen aus unterschiedlichen europäischen Städten zum Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Lernen zusammenbringen.


Mit Projekten im internationalen Kulturaustausch tragen wir zu einem differenzierten Bild anderer europäischer Kulturen bei. Das persönliche Erleben eines anderen Landes kann dadurch nicht ersetzt werden - deshalb setzen wir uns dafür ein, dass jeder junge Mensch in Deutschland und Europa eine internationale Austauscherfahrung machen kann. Vielen positiven Entwicklungen zum Trotz ist Europa auch von schwerwiegenden aktuellen oder vergangenen Konflikten gekennzeichnet. Deshalb setzen wir uns, beispielsweise im Südkaukasus oder in den Balkanländern, für Verständigung und Versöhnung durch eine Aufarbeitung dieser Konflikte ein und unterstützen Maßnahmen, die in der Ukraine zu einer Beilegung des bewaffneten Konflikts beitragen können.

Auch jenseits der Völkerverständigung nutzen wir europäische Zusammenarbeit, um gute Praxisbeispiele und Wissen auszutauschen und zu verbreiten, beispielsweise mit europaweiten Fortbildungen für Fach- und Führungskräfte im Gesundheitswesen oder durch die Beteiligung an europäischen Netzwerken etwa zu Migrations- und Integrationsfragen.

David Ausserhofer
Foto: David Ausserhofer

Naher Osten und Nordafrika

Konflikte überwinden, Verständigung fördern

Im Nahen Osten und Nordafrika (MENA) sind wir seit 2006 aktiv. Mit unserer Arbeit wollen wir einerseits die bessere Verständigung zwischen Europäern und der arabischen Welt fördern, andererseits aber auch zur Lösung und Überwindung der zahlreichen Konflikte in der Region sowie zur regionalen Entwicklung beitragen. In der Verständnisförderung setzen wir auf Projekte des Internationalen Kulturaustausches wie den deutsch-arabischen Filmpreis sowie auf Dialog und Zusammenarbeit in den Themen Stadtentwicklung, Sozialunternehmertum und Frauenförderung. Abgesehen vom Kulturaustausch, mit dem wir die gesamte Region in den Blick nehmen, konzentrieren sich unsere Aktivitäten auf die drei Maghreb-Staaten Tunesien, Marokko und Algerien.

Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung in der Konflikttransformation und Friedensförderung in der MENA-Region. Insbesondere durch die direkte Nachbarschaft zu Europa ist die Region mit ihrem Potenzial aber auch zahlreichen Staaten in fragilen Transitionsprozessen und verschiedenen inner- und zwischenstaatlichen Konflikten von großer Bedeutung. Die Prävention und De-Eskalation bewaffneter Konflikte u.a. mittels Mediation ist auch über diese Region hinweg ein Schwerpunktthema der Stiftung.
Verständigung in Nahost und Nordafrika
Foto: Manuel Frauendorf

Afrika

Exzellente Wissenschaft fördern, Bildung ermöglichen

Afrika ist in den letzten Jahren stärker in unseren Fokus gerückt: Seit 2006 engagieren wir uns hier, ursprünglich vor allem in Nordafrika. Dort unterstützen wir Projekte zur Zusammenarbeit zwischen Europäern und den unmittelbaren Nachbarn südlich des Mittelmeers, beispielsweise in gemeinsamen Kulturprojekten oder zu den Themen Stadtentwicklung und Sozialunternehmertum. Seit 2013 bauen wir unser Engagement auch südlich der Sahara aus.

Mit Projekten in Wissenschaft, Bildung und Völkerverständigung konzentrieren wir uns auf die Potenziale Afrikas, ohne die Herausforderungen zu ignorieren: Wir fördern exzellente Wissenschaftler in Afrika und machen sie international sichtbar. Einer wachsenden Zahl junger Menschen gute Bildung zu ermöglichen, ist eine große Aufgabe für die Bildungssysteme Afrikas. Unser Engagement unterstützt die Verantwortlichen dabei, diese Herausforderung zu bewältigen. In der Völkerverständigung wollen wir die wechselseitige Wahrnehmung Afrikas und Europas verändern und unterstützen afrikanische Akteure bei der nachhaltigen Gestaltung gesellschaftlichen Wandels.

Wir tragen zur Grundlage für diese Entwicklung bei, indem wir Projekte fördern, die bestehende Konflikte überwinden oder neue vermeiden helfen, und afrikanischen Akteuren mehr Sichtbarkeit in internationalen Foren verschaffen.
Nachwuchsforscherin (NEF Fellows) Dr. Tolu Oni
Foto: Christoph Pueschner, Zeitenspiegel

Asien

Dialog stärken, Veränderungen gestalten

Die globale Bedeutung Asiens kann nicht überschätzt werden: Die Einwohnerzahlen und die Wirtschaftskraft sprechen für sich, die hohe Geschwindigkeit der Veränderungsprozesse bietet großes Potenzial für Wirtschaft, Gesellschaft und die regionale Entwicklung. Seit 2006 ist die Robert Bosch Stiftung in Asien aktiv. Unser Ziel ist es, den Dialog mit Deutschland und Europa, aber auch innerhalb Asiens zu stärken und engagierte Akteure dabei zu unterstützen, ihre sich verändernden Gesellschaften aktiv und gemeinsam zu gestalten. Es geht darum, Asien nicht nur zu „verstehen“, sondern in und mit der Region in einen aktiv gestalteten Austausch zu treten. Zudem wollen wir Asien in multilateralen Formaten mehr Sichtbarkeit verschaffen, um der weltweit kaum vergleichbaren wirtschaftlichen, politischen und sozialen Dynamik der Region gerecht zu werden. Besondere Bedeutung kommt dabei Ostasien, Südostasien und Südasien zu. Innerhalb Ostasiens liegt unser Schwerpunkt auf den Ländern China, Japan und Korea, in Südostasien zunächst auf Indonesien und Vietnam. In Südasien spielt Indien als zukünftige globale Gestaltungsmacht für uns eine besondere Rolle.

Die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Diversität Asiens führt darüber hinaus zu verschiedenen innerstaatlichen und zwischenstaatlichen Spannungen und Konflikten. Eine zunehmende Anzahl aufstrebender Staaten Asiens nehmen dabei ihre Verantwortung als regionale und internationale Akteure verstärkt war. Oft sind vergangene Konflikte in und zwischen den Gesellschaften noch nicht ausreichend thematisiert, multilaterale regionale Konfliktmanagementmechanismen sind bisher wenig effektiv und die Entwicklung einer wirkungsvollen Zivilgesellschaft, die konfliktpräventiv wirken könnte, ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Daher fördern wir auch in Asien Maßnahmen, welche die Themen Wahrheit, Gerechtigkeit, Gedenken, Konfliktprävention sowie Mediation in den Mittelpunkt stellen.
Medienforum China – Deutschland 2015
Foto: Sabine Braun