European Fund for the Balkans
Gemeinsam mit DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung, Wien, der König-Baudouin-Stiftung, Brüssel, und der Compagnia di San Paolo, Turin hat die Robert Bosch Stiftung einen europäischen Fonds für den Balkan ins Leben gerufen.
Der Fonds folgt den Empfehlungen der von der Robert Bosch Stiftung initiierten Internationalen Balkan-Kommission. Sie hatte gefordert, dass die Entwicklung funktionierender staatlicher Verwaltungen gefördert werden müsse und eine pro-europäische Öffentlichkeit eine wichtige Voraussetzung für die Integration der Region in die Europäische Union sei.
Vier Leitlinien werden im Fonds verfolgt: Unter dem Motto „Europa regieren“ (Governing Europe) sollen Verwaltungsfachkräfte aus den Ländern Südosteuropas die Gelegenheit erhalten, praktische Erfahrung und Fachwissen in Ländern der Europäischen Union zu sammeln. Zum Thema „Europa denken“ (Thinking Europe) werden Nachwuchskräfte aus Wissenschaft, Denkfabriken und Politik gefördert. Unter „Europa erfahren“ (Experiencing Europe) werden Jugendliche und Studenten eingeladen, Europa kennenzulernen. In einem Balkan Forum sollen Entscheidungsträger über die Zukunft des Balkans diskutieren und „Handlungsempfehlungen für die Zukunft des Balkans im europäischen Kontext“ (Developing Policies for the Balkans in Europe´s Future) entwickeln.
Das Sekretariat des Fonds ist in Serbien.
Zum oberen Bild: Vertragsunterzeichnung der beteiligten Partner im Juni 2007 in Madrid. Für die Robert Bosch Stiftung dabei: Geschäftsführerin Dr. Ingrid Hamm und Prof. Dr. Joachim Rogall (2.v.re.), Leiter des Programmbereiches "Völkerständigung Mitteleuropa, Osteuropa". Foto: Arteuno, Madrid.
Der Fonds folgt den Empfehlungen der von der Robert Bosch Stiftung initiierten Internationalen Balkan-Kommission. Sie hatte gefordert, dass die Entwicklung funktionierender staatlicher Verwaltungen gefördert werden müsse und eine pro-europäische Öffentlichkeit eine wichtige Voraussetzung für die Integration der Region in die Europäische Union sei.
Vier Leitlinien werden im Fonds verfolgt: Unter dem Motto „Europa regieren“ (Governing Europe) sollen Verwaltungsfachkräfte aus den Ländern Südosteuropas die Gelegenheit erhalten, praktische Erfahrung und Fachwissen in Ländern der Europäischen Union zu sammeln. Zum Thema „Europa denken“ (Thinking Europe) werden Nachwuchskräfte aus Wissenschaft, Denkfabriken und Politik gefördert. Unter „Europa erfahren“ (Experiencing Europe) werden Jugendliche und Studenten eingeladen, Europa kennenzulernen. In einem Balkan Forum sollen Entscheidungsträger über die Zukunft des Balkans diskutieren und „Handlungsempfehlungen für die Zukunft des Balkans im europäischen Kontext“ (Developing Policies for the Balkans in Europe´s Future) entwickeln.
Das Sekretariat des Fonds ist in Serbien.
Zum oberen Bild: Vertragsunterzeichnung der beteiligten Partner im Juni 2007 in Madrid. Für die Robert Bosch Stiftung dabei: Geschäftsführerin Dr. Ingrid Hamm und Prof. Dr. Joachim Rogall (2.v.re.), Leiter des Programmbereiches "Völkerständigung Mitteleuropa, Osteuropa". Foto: Arteuno, Madrid.
Regionale Eröffnung des European Fund for the Balkans in Sarajewo
Das Foto zeigt Guiliano Amato, ehemaliger italienischer Ministerpräsident und ehemaliger Innenminister, bei der Diskussion mit Goran Svilanovic, ehemaliger
serbischer Außenminister.
serbischer Außenminister.
Die regionale Festveranstaltung zur Einrichtung des European Fund for the Balkans hat am 18. Juni 2008 in Sarajevo stattgefunden. An der öffentlichen Podiumsdiskussion nahmen als Mitglieder der von der Robert Bosch Stiftung geförderten Internationalen Balkan-Kommission der ehemalige italienische Premierminister Giuliano Amato, der ehemalige serbische Außenminister Go-ran Svilanovic, der ehemalige bosnische Premierminister Zlatko Lagumdzija sowie junge Nachwuchskräfte aus verschiedenen Ländern Südosteuropas teil. Miroslav Lajcak, Hoher Repräsentant und EU-Sondergesandter, begrüßte die Gäste aus allen Ländern der Region in Sarajewo, die Diskussion wurde von Nik Gowing vom BBC World Service moderiert. „Der European Fund for the Balkans greift die Empfehlungen der Internationalen Balkan-Kommission auf, indem er sich mit seinen Aktiviäten an die Bürger der Länder Südosteuropas wendet und damit hilft, die pro-europäische Anhängerschaft zu schaffen, die die Gesellschaften für Ihre Zukunft brauchen.“ sagte Giuliano Amato.