Weichen für die digitale Zukunft stellen Die digitale Zukunft muss sicherer werden und alle mit einbeziehen Das fordert eine Expertengruppe der UN in ihrem Bericht The Age of Digital Interdependence der im Sommer 2019 an UN Generalsekretär António Guterres übergeben wurde siehe Foto Die bisherigen Instrumente den technologischen Wandel zum Wohl al ler zu gestalten reichen nicht aus so die Einschätzung der Experten Guterres hatte die Expertengruppe 2018 einberufen Sie sollte die sozialen ethischen rechtli chen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Digitali sierung beleuchten und mögliche Antworten im Sinne der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN aufzeigen Gefördert wurde die Arbeit von verschiedenen Regie rungen und Stiftungen darunter die Robert Bosch Stif tung Bei der Übergabe des Berichts unterstrichen die Vorsitzenden der Expertengruppe Stifterin Melinda Gates und der chinesische Alibaba Gründer Jack Ma Die Weichen für eine digitale Wirtschaft und Gesell schaft die alle mit einbezieht müssen jetzt gestellt wer den Die rasanten technologischen Entwicklungen er fordern klar umrissene kluge und evolutionär angelegte multilaterale Strukturen der Zusammenarbeit und Re gulierung sagt Sandra Breka Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung Dabei kann nur ein inklusiver Ansatz unter Einbeziehung von Akteuren aller Sektoren gewährleisten dass die Vorteile des technologischen Wandels die Gefahren überwiegen und wir dabei nie manden vergessen Die Experten empfehlen in ihrem Bericht unter anderem dass sozial benachteiligte Grup pen mit konkreten Maßnahmen darin unterstützt wer den digitale und damit auch gesellschaftliche Teilhabe zu erreichen Der Fokus auf den Zugang zu neuen Tech nologien greife dabei zu kurz Um die Menschenrechte zu schützen legen die Experten eine Überprüfung nahe wie Menschenrechtsnormen im Bereich digitaler Tech nologien geltend gemacht werden können Gesundheitszentren in Deutschland mit internationalen Vorbildern Im September ist in Hohenstein auf der Schwäbischen Alb eines der ersten PORT Zentren in Deutschland er öffnet worden PORT steht für Patientenorientierte Zentren zur Primär und Langzeitversorgung und ist ein Programm mit dem die Robert Bosch Stiftung seit 2017 Initiativen für eine bessere Gesundheitsversor gung fördert Ziel ist es lokale Gesundheitszentren auf zubauen die eine medizinische Grundversorgung aus einer Hand sicherstellen und dadurch eine bessere Ver sorgung vor allem für chronisch Kranke ermöglichen Bundesweit sind vier PORT Zentren im Aufbau Ideen und Anregungen sammelten die Initiatoren auf interna tionalen Studienreisen beispielsweise zu vorbildhaften Einrichtungen in Kanada Schweden oder Spanien Das PORT Gesundheitszentrum in Hohenstein verknüpft moderne Medizin und Therapie für alle Altersgruppen mit Prävention Gesundheitsförderung und Beratung Dazu arbeitet ein Netz aus Haus und Kinderärzten Physiotherapeuten Pflegefachkräften und Sozialarbei tern gemeinsam mit Gesundheitslotsen zum Wohl des Patienten 41DAS MAGAZIN 2 19

Vorschau RBS 2019-02 DE Seite 41
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