Völkerverständigung

Mediation

Wir wollen die Wirkung von Mediationsprozessen steigern, Mediatoren stärken und den Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft fördern.

Erfahren Sie mehr dazu, wie wir fördern

Wir fördern weltweit Mediationsakteure in (Post-) Konfliktregionen, die mittels verschiedener Ansätze einen konkreten Beitrag zur Konfliktbearbeitung auf lokaler, nationaler oder überregionaler Ebene leisten. Neben zielgruppenspezifischen Mediationsprojekten auf den Tracks 1, 2 oder 3, fördern wir auch Vorhaben, die Track-übergreifend Akteure zusammenbringen und somit holistische Mediations- und Friedensprozesse ermöglichen. Zusätzlich zur Förderung „klassischer“ Mediations- und Dialogformate zwischen Konfliktparteien werden ebenfalls Projekte unterstützt, die wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und Innovationen im Bereich der Konfliktbearbeitung erzielen.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Weiterentwicklung der Völkerverständigung die Förderung bis Anfang 2020 pausiert.

Zusätzlich zu projektbezogenen Förderungen im Bereich Mediation unterstützt die Robert Bosch Stiftung ausgewählte Mediationsorganisationen. Ziel ist es, diesen Mediationsorganisationen sowohl die Durchführung von ad hoc Mediationen zu ermöglichen als auch langfristige Kapazitäten aufzubauen. Die Auswahl der hier geförderten Mediationsorganisationen wird von der Robert Bosch Stiftung getroffen. Eine Bewerbung ist nicht möglich.

Derzeit fördern wir u.a. folgende Mediationsorganisationen:

 

2018 veröffentlichten wir erstmals eine Ausschreibung im Thema Mediation, auf die sich interessierte Organisationen aus (Post-) Konfliktstaaten bewerben konnten. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Förderung lokal agierender Mediatoren und/oder Mediationsorganisationen, die einen herausragenden und nachhaltigen Beitrag zur Vermittlung und Versöhnung auf der Gemeindeebene leisten.

Im Rahmen der Ausschreibung 2018 fördern wir folgende drei Projekte:

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Weiterentwicklung der Völkerverständigung die Förderung bis Anfang 2020 pausiert.

Asociación por la Convivencia Uharan - Bizikidetza Eraikitzen: Mechanismen zur Überwindung des Stillstands im Entwaffnungsprozess im Baskenland

Centre for Humanitarian Dialogue (HD): Schnelle Reaktion auf volatile Konfliktsituationen weltweit. Stärkung von Übergangsgerechtigkeit in Burundi

Community Appraisal and Motivation Programme: Versöhnung durch traditionelle Jirga in der Grenzregion Pakistans

Crisis Action: Koordinierung des Engagements der Zivilgesellschaft als Teil des neuen Friedensprozesses im Süd Sudan

Forum for Protection of Public Interest (Pro Public): Mittels Dialog und Mediation den Frieden und die soziale Harmonie in Nepal stärken

Gemeinschaft Sant'Egidio e.V.: Diplomatische Friedensinitiativen der Gemeinschaft Sant'Egidio in Afrika 2018

Grassroots Reconciliation Group: Champions for Peace: Dialog fördern zwischen südsudanesischen Flüchtlingen und ugandischen Gastgemeinschaften in Norduganda

Independent Diplomat Limited: Den diplomatischen Stillstand durchbrechen: Zivilgesellschaft und Konflikttransformation in der Westsahara

Institute for Integrated Transitions (IFIT): Law and Peace Practice Group: Praxisrelevante Wissenschaft im Handlungsfeld Recht, Gerechtigkeit und Frieden

mediatEur - European Forum for International Mediation and Dialogue: Mit Peacelog Friedensarbeit weiterdenken: Über die syrische Flüchtlingskrise hinaus

Stiftung Europa-Universität Viadrina: Empfehlungen für den Umgang mit Herausforderungen für Dialogförderung in der Ukraine

 

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