Warum machen wir das Projekt?

Lebensqualität gewinnt für die Stadt der Zukunft zunehmend an Bedeutung, denn bei der Transformation zur Nachhaltigkeit geht es nicht nur um Stadtgestaltung und Infrastruktur. Die Fragen nach einem guten Leben für alle Stadtbewohner, nach Teilhabe und Mitgestaltung rücken mehr und mehr ins Zentrum. Städte haben dafür einen großen Schatz: ihre Vielfalt und Diversität. Hieraus entsteht Diskussion, die Verhalten- und Lebensweisen verändert, unser Zusammenleben neu gestaltet, Graswurzelbewegungen mehrheitsfähig werden lässt und soziale Innovationen anstößt. Städte sind Nährboden für einen kreativen und erfinderischen Übergang zu einer nachhaltigen Gesellschaft, in der urbanes Leben durch das Denken und Handeln der Menschen gestaltet wird.

Was wollen wir erreichen?

Vor diesem Hintergrund ist es uns ein Anliegen,

  • die Transformationsdebatte mit neuen wissenschaftlichen Ansätzen voranzubringen,
  • ungewöhnliche Allianzen zwischen wissenschaftlichen Disziplinen und zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern,
  • das Erkunden komplexer (unbekannter) Spielräume zu ermöglichen und dazu beizutragen, dass Visionäres entstehen kann,
  • die stark auf Technologie und Infrastruktur ("Smart City") ausgerichtete Forschung und Diskussion zur Stadt der Zukunft um andere Perspektiven zu bereichern und
  • Wissenschaftler zu unterstützen, die die sozialen Aspekte einer nachhaltigen Transformation unserer Lebensräume erforschen.
     

Wie funktioniert das Projekt?

Unser 24-Stunden Workshop ist der Beginn eines Wettbewerbs. 100 Forscher haben 24 Stunden Zeit, um gemeinsam Ideen zu spinnen. Durch den bunten Mix an Disziplinen, die vielfältigen Expertisen und die unterschiedlichen Denk- und Herangehensweisen entsteht Neues und Ungewöhnliches. Die zukunftsweisendsten Ideen können mit finanzieller Unterstützung der Stiftung zu Forschungsanträgen ausgearbeitet werden. Die visionärsten Forschungsvorhaben erhalten dann eine Forschungsförderung für bis zu vier Jahre.

An wen richtet sich das Projekt?

Wir fördern mutige und kreative Forscher, die sich von anderen Wissenschaftlern, anderen Denk- und Herangehensweisen bereichern lassen - kurz: Forscher, die zusammen mehr erreichen wollen. Wir sprechen Wissenschaftler aus Disziplinen wie Architektur, Kunst oder Design ebenso an wie Experten aus allen relevanten Bereichen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften.