In Kürze

Worum es geht

Weltweit befinden sich Medienlandschaften im Umbruch. Soziale Medien, Echtzeit-Journalismus, und verstärkter Wettbewerb der Medienunternehmen verändern nicht nur traditionelle journalistische Arbeitsbedingungen, sondern auch die Medienrezeptionen der Leserschaft. Immer mehr Menschen lesen und verbreiten Nachrichten über ihr Smartphone, die Grenzen zwischen professionellem und Graswurzel-Journalismus verschwimmen, und grenzüberschreitender Journalismus wird zunehmend zur Norm. Gleichzeitig erscheint in Zeiten von immer komplexer werdenden Konflikt- und Faktenlagen eine differenzierte und ausgewogene Berichterstattung wichtiger denn je. Diese tiefgreifenden Veränderungen erfordern eine stetige kritische Reflexion der Qualitätsstandards von Journalismus und kontinuierliche professionelle Weiterbildungen von Journalist:innen. Perspektivy widmet sich diesen Herausforderungen.

Perspektivy ist ein Förderprogramm für Journalist:innen und Medienakteur:innen aus Russland, Osteuropa und Zentralasien. Neben thematischen und methodischen Trainingseinheiten für russischsprachige Journalist:innen umfasst das Programm Recherchestipendien und Mentoring durch ausgewiesene und international erfahrene Expert:innen aus der Praxis. Perspektivy unterstützt damit die handwerkliche und fachlich-thematische Weiterbildung von Nachwuchsjournalist:innen und etablierten Medienakteur:innen aus Russland, Osteuropa und Zentralasien, stärkt den regionalen und überregionalen Austausch und die fachliche Vernetzung zwischen Medienakteur:innen aus der Region und fördert eine unabhängige und professionelle Berichterstattung auch über bisher vernachlässigte Themen. Perspektivy ist eine gemeinsame Initiative der Robert Bosch Stiftung, der Fritt Ord Foundation und der Thomson Reuters Foundation.

Ihre Ansprechpartnerin

Christiane Käsgen
Senior Projektmanagerin
Tel.030 220025-334
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