Teilnehmer des Programms Kunst und Spiele in unterschiedlichen Förderphasen sind bzw. waren:

Im Rahmen von Kunst und Spiele erarbeiten die Filmemacherinnen und Filmemacher, Künstlerinnen und Vermittlerinnen des Arsenal Filmateliers ein neues Veranstaltungsformat, das sich erstmals an Kinder im Vorschulalter richtet und dauerhafter Bestandteil der Vermittlungsarbeit des Hauses werden soll. Dieses Engagement steht unter dem Leitgedanken, dass das Kino als Ort der Filmerfahrung im digitalen Zeitalter weiterhin von konstitutiver Bedeutung ist. Im Arsenal Filmatelier für Vorschulkinder wird das Sehen von kurzen experimentellen Filmen auf der Leinwand mit kreativen Einheiten verbunden.

Das Arsenal – Institut für Film und Videokunst nimmt gemeinsam mit der Kita EKT Regenbogen-Kidz seit 2017 am Programm Kunst und Spiele teil. Tandempartner ist das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum.

Bildungspartner: Die EKT Regenbogen-Kidz ist eine muslimische Elterninitiativ-Kita in Berlin-Charlottenburg, die von 18 Kindern besucht wird. Sie ist Integrationspreisträgerin 2016 des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Bereits von 2013-2017 haben die Regenbogen-Kidz mit den Staatlichen Museen zu Berlin am Programm Kunst und Spiele teilgenommen.

Beteiligte: Siham Aberra, Ute Aurand, Robert Beavers, Anna Faroqhi, Eunice Martins, Amira Muminovic, Haim Peretz, Iman Reimann, Stefanie Schlüter, Daniela Schulz.

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München möchten das Kunstmuseum im frühen Lebenslauf verankern. Im Rahmen von Kunst und Spiele wurde für die Sammlung Schack in enger Zusammenarbeit mit frühpädagogischen Fachkräften ein mehrteiliges Vermittlungsformat für Kita-Kinder ab zwei Jahren entwickelt. Ein zweimaliger Museumsbesuch wird in der Kita vor- und nachbereitet – stets begleitet von der Handpuppe Graf Schack. Im Museum werden vor Originalen die Motive mit farbigem, fühlbarem Material nachgestaltet, ihre Handlung in einem Papiertheater (Kamishibai) nacherzählt oder es werden mit einfachen Instrumenten Klanggeschichten erfunden. Der Besuch der Kleinsten verändert die Atmosphäre und schärft das Bewusstsein aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Chancen einer frühen Vermittlungsarbeit.

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen – Pinakotheken München nehmen seit 2015 am Programm Kunst und Spiele teil.

Bildungspartner: Seit 2015 sind mittlerweile acht Einrichtungen in städtischer Trägerschaft aus dem Referat für Bildung und Sport KITA München begeistert am Programm Kunst und Spiele beteiligt. Ein Kind hat das Recht, seine Bildung an den verschiedensten Orten zu erleben, so steht es im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder. Das Museum als Bildungsort erweist sich als hervorragend geeignet für die Schulung der Wahrnehmung, Förderung der Sprache, Eröffnung von Phantasie-Räumen und nicht zuletzt auch zur Herstellung des Bezugs zur eigenen Lebenswelt. Kinder, Elternschaft und frühpädagogische Fachkräfte erleben durch die Teilnahme am Programm eine große Bereicherung und einen wertvollen Beitrag zur kulturellen und ästhetischen Bildung.

Beteiligte: Sofie Eikenkötter, Jochen Meister, Kira Otremba, Christiane Schachtner, Sara Tua, Jutta Vollmer, Marianne Weil

Weitere Informationen, Broschüre zum Download (PDF)

Im Tandemprojekt „TA-DAAA! Ich spiele ein Bild“, das die bremer shakespeare company gemeinsam mit der Kunsthalle Bremen entwickelt, besuchen Kita-Kinder die Kunsthalle Bremen und das Theater. Die Besuche sind inhaltlich miteinander verknüpft und werden in der Kita vor- und nachbereitet. Die Kinder sollen ein Grundverständnis für die engen Verbindungslinien zwischen darstellenden und bildenden Künsten und Freude am Agieren in beiden Genres entwickeln. Methoden aus beiden Häusern fließen zusammen – Phantasie, Sinnlichkeit und Poesie sollen bei den Kindern wirken.

Die bremer shakespeare company nimmt seit 2018 am Programm Kunst und Spiele teil – im Tandem mit der Kunsthalle Bremen.

Bildungspartner: Konzeptionelle Partnerin ist die städtische Trägereinrichtung Kita Bremen. An der Erprobung nehmen verschiedene Kitas aus dem Bremer Raum teil.

Beteiligte: Christian Bergmann, Andrea zum Felde, Erik Roßbander, Erika Spalke.

Mit Kunst und Spiele eröffnete die Deutsche Oper am Rhein auch jüngeren Kindern ab vier Jahren einen selbstverständlichen Zugang zum Gesamtkunstwerk Oper. Das Team der Jungen Oper entwickelte verschiedene Angebote für Kitas und Grundschulen. Die Kinder entdecken spielerisch das Opernhaus als einen spannenden und offenen Ort und sammeln erste Erfahrungen mit Musiktheater. Zusätzlich wird eine Vorstellung in der Oper besucht. In musik- und theaterpädagogischen Übungen sowie künstlerisch-kreativen Gestaltungsmöglichkeiten wird das Entdeckte spielerisch selbst erfahren und erprobt. 

Die Deutsche Oper am Rhein nimmt seit 2015 am Programm Kunst und Spiele teil und übernimmt das Programm unter dem Namen OPER UND SPIELE fest in den Spielplan beider Standorte.

Bildungspartner: Seit 2015 hat die Deutsche Oper am Rhein zwei Düsseldorfer Partner: die Kita Altestadt und die Maxschule. Beide Einrichtungen waren und sind stark in die Programmausrichtung und -entwicklung eingebunden. Die Maxschule, eine Grundschule mitten in der Altstadt von Düsseldorf, beteiligt sich mit einer Schulklasse, die im offenen Ganztag intensiv mit dem Genre Oper in Berührung kommt. Die Kita Altestadt befindet sich im Herzen von Düsseldorf und bietet Kindern zwischen einem und sechs Jahren einen vielfältigen Erfahrungsort. Sie hat das Vermittlungsformat Kunst und Spiele seit 2015 komplett in den Kita-Alltag integriert und darüber hinaus weitergeführt. Entstanden ist eine nachhaltige Partnerschaft, an der alle drei Institutionen stetig wachsen. So ist die Deutsche Oper am Rhein zu einem wichtigen Bildungsort für die Kinder beider pädagogischen Einrichtungen geworden.

Beteiligte: Petra Daniel, Katja Fischer, Cordula Fröhlich, Anja Fürstenberg, Monika Härtel, Anna-Lena Laurich, Sarah Mandler, Krysztina Winkel, Jennifer Zielke, Anna-Mareike Vohn, Dina Wälter.

Weitere Informationen

Im ganzheitlichen Filmbildungsformat „MiniFilmclub“ kommen schon die Jüngsten mit dem Ort Kino, dem frühen Film und dem Avantgardefilm in Kontakt. Das Format ist seit 2015 regulär für Kitas buchbar und hat dazu geführt, dass Vorschulkinder am DFF viel stärker präsent sind. Entwickelt wurde das Format mit Kitas des Trägers Kita Frankfurt und des Trägers Sozialpädagogischer Verein zur familienergänzenden Erziehung. Mit einem Partner der ersten Stunde – der Kita Grüne Soße – ist eine kontinuierliche Partnerschaft entstanden, die stark in das DFF und in die Kita mit ihrem Träger hineinwirkt. Das Thema ästhetische Filmbildung wurde in der Kita-Konzeption verankert. In der Tandemförderung konnte das DFF sein Wissen mit anderen teilen, den „MiniFilmclub“ an andere Häuser transferieren und Feedback und Anregungen von verwandten Filmakteuren erhalten.

Das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum nimmt in enger Kooperation mit seinem Bildungspartner Kita Grüne Soße seit 2013 an Kunst und Spiele teil – seit 2017 im Tandem mit dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst und dem Filmmuseum Potsdam.

Bildungspartner: Die Kulturkita für Filmbildung Kita Grüne Soße, eine Einrichtung des Sozialpädagogischen Vereins zur familienergänzenden Erziehung, betreut rund 40 Kinder im Alter von drei bis zehn Jahre, inklusive Kinder mit besonderem Förderbedarf. Das Haus wird vom Team geleitet, versteht sich als Familienhaus und legt großen Wert auf einen lebendigen und kreativen Umgang mit den unterschiedlichen Lebenswelten. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen das Entdecken der eigenen Phantasie, die Förderung der Stärken und das Annehmen der Schwächen im Zusammenspiel mit Anderen. Dies soll den Kindern helfen, sich neugierig und mutig ihren Platz im Leben zu suchen.

Beteiligte: Susanne Brauer, Daniela Dietrich, Bettina Marsden, Natascha Kirsch, Christine Kopf, Karin Knauf, Jutta Lehmann, Hannah Schreier, Britta Yook

Die Kinder der Entwicklungs- und Erprobungszeit: Sofia, Sude, Nima, Ruben, Maha, Max, Hugo, Mats, Andrea, Soufian, Thies, Jannis, Liana, Ava, Lenard, Friedrich, Luis, Philippe, Fay, Henry, Bosse, Sofia, Alya, Emely, Clara, Chalida, Josephine, Marlie, Lille, Giulia, Julie, Leo, Julius.

Weitere Informationen, Einblicke im Magazin „Mitstreiter“

Das DNT Weimar entwickelte im Rahmen von Kunst und Spiele zwei Musiktheaterstücke für Kita-Kinder: Die nach einem russischen Volksmärchen erzählte musikalische Geschichte „Das Rübchen“, ausgehend vom Jahreszeitenzyklus vom Pflanzen und Wachsen, vermittelte einen generationsübergreifenden, schrankenlosen Gemeinschaftssinn. In der Weiterentwicklung wurde mit „Erzähl mir von Oma“ eine weitere Familiengeschichte über das Miteinander von Jung und Alt musiktheatralisch umgesetzt, die sich behutsam den Themen Verlust, Trauer und Abschied annäherte. Beide Stücke wurden in der Integrativen Kita Hufeland entwickelt und erprobt und anschließend als mobile Produktionen in zahlreichen Kitas in Thüringen gezeigt. Langfristiges Ziel des DNT war es, alle Kindertageseinrichtungen in Weimar für das Theater zu begeistern.

Das DNT Weimar wurde von 2013 bis 2015 im Programm Kunst und Spiele gefördert.

Beteiligte: Otto A. Thoß, Kathrin Kondaurow, Julia Hübner.

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Im Rahmen von Kunst und Spiele wird der vom DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum entwickelte „MiniFilmclub“ an das Filmmuseum Potsdam geholt und an die Gegebenheiten in Potsdam angepasst. Die im Haus bereits gut verankerte Filmvermittlung für eine ganz junge Zielgruppe bekommt eine neue Qualität: Im Mittelpunkt stehen das spielerisch-kreative Erkunden von experimentellem Film und das Medium selbst. Neue Impulse erhält das Format durch die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Der „MiniFilmclub“ ist als mehrteiliges Workshopformat für Kitas im Programm des Filmmuseums Potsdam buchbar.

Das Filmmuseum Potsdam nimmt seit 2017 am Programm Kunst und Spiele teil – im Tandem mit dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum.

Bildungspartner: Die AWO-Kita Kinderhafen befindet sich im Potsdamer Stadtteil Schlaatz, ein Neubauviertel, das als Problemkiez deklariert ist. Die über 200 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren betreuende Kita ist eine Integrationseinrichtung mit dem Grundsatz, dass behinderte und nichtbehinderte Kinder mit- und voneinander lernen. Die AWO Kinder- und Jugend Potsdam gGmbH, der Träger der Einrichtung ist interessiert daran, den „MiniFilmclub“ nicht nur im Kinderhafen, sondern auch an anderen Potsdamer Kitas zu etablieren.

Beteiligte: Niki Argiroupoulou, Evelyn Blaschke, Stephanie Breßler, Jana Eichler, Gudrun Geier Irene Gräske, Linda Hobrecht, Rike Okrent, Kerstin Stulgis, Beate Rabe, Victoria Scharow, Lukas Wolfram, Ruben Wolfram.

Weitere Informationen

Im Kunst und Spiele-Programm des Dortmunder Hartware MedienKunstVereins hatten die Allerkleinsten die Möglichkeit, das Spielerische in der zeitgenössischen Medienkunst als Basis für kreative Experimente zu entdecken. Durch die Entwicklung neuer frühkindlicher Vermittlungskonzepte sollte das Haus nicht als musealer Lern-Ort, sondern als Ort des spielerischen Experimentierens wahrgenommen werden.

Der Hartware MedienKunstVerein wurde von 2015 bis 2017 im Programm Kunst und Spiele gefördert.

Beteiligte: Stephanie Brysch, Mirjam Gaffran, Denise Kammann.

Die Kammerakademie Potsdam (KAP) entwickelt im Rahmen von Kunst und Spiele eine neue Konzertreihe für Kita-Kinder von vier bis sechs Jahren, die im Potsdamer Stadtteil Drewitz verankert wird: „KAPellinas Klangreise“. Das Klangwesen KAPellina entführt Kleinkinder, ihre Eltern und Erzieherinnen und Erzieher in die Welt der klassischen Musik. In vier aufeinander aufbauenden Konzerten wird gesungen, getanzt und gebastelt. Durch Weiterbildungsangebote im Elementarbereich und über den Wissenstransfer des Tandem-Partners werden die Musikerinnen und Musiker auf die besonderen Anforderungen der Begegnung mit der Altersgruppe gestärkt. Dabei treten sie experimentierfreudig und neugierig in den Dialog mit dem jungen Publikum und moderieren die Konzerte selbst.

Die Kammerakademie Potsdam nimmt seit 2017 am Programm Kunst und Spiele teil – im Tandem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Bildungspartner: Die Kita Storchennest feiert 2019 ihr 30-jähriges Jubiläum in Potsdam-Drewitz. Von den insgesamt 160 Kindern sind ca. 80 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren. Gemeinsam mit ihren Erziehern erleben sie die vielfältigen Angebote der KAP.
 
Beteiligte:
Julita Forck, Jule Greiner, Christoph Hampe, Kerstin Hendler, Thomas Kretschmer, Bianca Krautz, Bettina Lange, Matthias Leupold, Kristin Lovsky, Charlotte Petrides, Susanne Simon, Tim Spotowitz, Isabel Stegner.

Weitere Informationen

Menschen für die Bewahrung der biologischen und kulturellen Vielfalt der Erde zu sensibilisieren, ist eines der wichtigsten Ziele des Klimahauses Bremerhaven 8° Ost. Das im Rahmen von Kunst und Spiele entwickelte Bildungsprogramm „WeltKulturEntdecker“ gibt Kita- und Grundschulgruppen die Möglichkeit, interaktiv und mit allen Sinnen unterschiedliche Kulturen entlang des achten Längengrads zu entdecken. Dabei wird stets der Bogen zur eigenen Lebenswelt gespannt, sodass Wertschätzung und Respekt gegenüber der Vielfalt an Lebensgewohnheiten sowie der Vielfalt von Flora und Fauna im Mittelpunkt stehen.

Das Klimahaus Bremerhaven nimmt seit 2013 am Programm Kunst und Spiele teil – seit 2017 im Tandem mit dem Landesmuseum Hannover. Die Tandemkooperation bereichert alle Partner durch den fachlichen Austausch, die erweiterte Expertise sowie die praktischen Erfahrungen der anderen Einrichtungen.

Bildungspartner: Die Kindertagesstätte Frenssenstraße hat sich Kulturelle Bildung und Teilhabe für die Kleinsten als Ziel gesetzt. Durch die Teilnahme am Programm Kunst und Spiele ist es gemeinsam mit dem Klimahaus und der Astrid-Lindgren-Schule gelungen, dieses Ziel strukturell und langfristig in den Einrichtungen zu verankern. Die Erweiterung der Netzwerkarbeit durch die Tandemförderung wird als Bereicherung erlebt. Der Austausch über frühkindliche Kulturvermittlung mit dem Landesmuseum in Hannover und der Partnerkindertagesstätte gibt Impulse für die Weiterentwicklung.

Beteiligte: Tanja Koelen, Ulrike Mantel-Wiegand, Sandra Püchel, Sonja Schnaars, Michaela Walden, Sandra Scheel, Jens Tanneberg, Nadja Tietjen, Henrike Welpinghus.

Weitere Informationen

In der Kunsthalle Bremen erleben Kinder Kunst mit allen Sinnen. Sie entwickeln unmittelbare Zugänge zum Museum und erfahren kulturelle wie ästhetische Bildung in authentischer, entwicklungsgemäßer Form. In Kunst und Spiele hat sich das Team eine umfassende Expertise in der frühkindlichen Pädagogik erarbeitet und erprobt stetig neue Methoden. Diese wertvollen Erfahrungen und Fertigkeiten werden gemeinsam mit Eltern und elementarpädagogischen Fachkräften vertieft. Die enge Verknüpfung von Kulturinstitution, Bildungseinrichtung und Familie schafft eine Grundlage für Nachhaltigkeit in der Frühkindlichen Kulturellen Bildung, Berührungsängste mit dem Museum werden abgebaut bzw. entstehen gar nicht erst.

Die Kunsthalle Bremen nimmt seit 2013 am Programm Kunst und Spiele teil – seit 2018 im Tandem mit der bremer shakespeare company.

Museum und Theater sind Orte sinnlicher und ästhetischer Wahrnehmung. Hier können Kinder entdecken, lernen und kreativ sein. Die Verbindung von bildender Kunst und darstellendem Spiel bietet Spiel-Raum für sinnliche und körperliche Wahrnehmungen. In dem gemeinsamen Projekt „TA-DAAA! Ich spiele ein Bild“ werden durch das Zusammentreffen von bildender Kunst und darstellendem Spiel Kunstwerke lebendig. Die hierbei entstehenden Geschichten werden von Kindern, ihren Eltern und Fachkräften mit erzählt und weitergespielt.  

Bildungspartner: Mit dem Arbeitsgebiet Frühkindliche Bildung (Senatorin für Kinder und Bildung) und Kita Bremen besteht seit mehreren Jahren eine Kooperation im Rahmen des Netzwerks Ästhetische Bildung in Bremen sowie in den Kunst und Spiele-Programmen „Kunst Kitzelt Kinder“ und „TA-DAAA! Ich spiele ein Bild“. Beide Partner stellen Struktur- und Erfahrungswissen für den Bereich Frühkindliche Bildung zur Verfügung. So wird das gesamte Konzept in enger Abstimmung der Bildungspartner an den Bedarfen und Möglichkeiten der Kitapraxis geplant und umgesetzt.

Beteiligte: Hannah Damm, Hartwig Dingfelder, Christina Duckwitz, Malea Frickmann, Vanessa Hartmann, Mariella Meyer, Sandra Kavazis, Marita Sickinger, Meike Su, Birgit Kausch, Sabine Pregitzer.

Weitere Informationen und Filmische Einblicke

Im Kunst und Spiele-Programm des Kunstmuseums Bonn erleben Drei- und Vierjährige das Museumsgebäude und die zeitgenössische Kunst sinnenreich, in Bewegung und voller Erlebnisse. Kitas sind zu vier aufeinander folgenden Terminen eingeladen und an jedem Sonntag findet das Familienatelier für Menschen ab drei Jahren statt. Für die Angebote wurden ein Atelierraum sowie ein allen zugänglicher KINDER-RAUM eingerichtet. Zwei KUNST-STATIONEN in den Sammlungsräumen laden zum Entdecken und Ausprobieren ein. Die jungen Museumsgäste sind im Rahmen der Workshops und als Besucherinnen und Besucher aktiv eingebunden und immer herzlich willkommen.

Das Kunstmuseum Bonn nimmt seit 2013 am Programm Kunst und Spiele teil – seit 2017 im Tandem mit dem Museum Wiesbaden. In einer gemeinsamen Publikation stellen die Museen ihre Bausteine für altersgerechte Museums-Workshops zu den Schwerpunkten Malerei und ihre bildnerische Umsetzung (Kunstmuseum Bonn) und leibliches Erleben von Räumen und Kunstwerken (Museum Wiesbaden) vor.

Bildungspartner: Die Kita Wolke 7 ist seit Beginn des Programms Bildungspartnerin des Museums. Die Kindertagesstätte wird von der Psychomotorik als Lern- und Entwicklungsansatz geprägt. Pädagogische Erfahrungen und Kompetenzen konnten hier besonders bei den Themen Bewegung, Wahrnehmung und Spiel im Programm Berücksichtigung finden. Gemeinsam gestaltete Fortbildungen für Erzieherinnen und Kunstvermittlerinnen unterstützen die Verankerung und Kontinuität des Projekts.

Beteiligte: Berlinda Bakker, Simone Cox, Sabina Leßmann, Bettina Marx.

Weitere Informationen, Flyer zum Download (PDF) und Video-Trailer

Im Programm Kunst und Spiele entwickelt das Landesmuseum Hannover ein umfassendes Vermittlungsangebot für jüngste Besuchergruppen. In vier interdisziplinären Modulen können Kinder zu Zeitreisenden werden, auf Schatzsuche gehen, Erfindungen machen oder verschiedene Welten entdecken. Die dabei eingesetzten Methoden frühkindlicher Kulturvermittlung beinhalten neben spielerischen auch erlebnis- und theaterpädagogische Ansätze. Ergänzt werden die Module durch ein Fortbildungsangebot für Erzieherinnen und Erzieher und umfangreiches methodisches Begleitmaterial.

Das Landesmuseum Hannover nimmt seit 2017 am Programm Kunst und Spiele teil – im Tandem mit dem Klimahaus Bremerhaven 8° Ost. Ausgangspunkt der Kooperation ist das im Klimahaus bereits implementierte Programm „WeltKulturEntdecker“, das mit neuen Inhalten und Methoden für das Mehrspartenhaus in Hannover weiterentwickelt wird.   

Bildungspartner: Mit dem Markuskindergarten Hannover konnte das Landesmuseum einen wertvollen Partner gewinnen. Eine feste Kindergruppe besucht das Museum einmal monatlich, erprobt die Themenmodule praktisch und evaluiert sie anschließend.

Beteiligte: Alexis von Poser, Erika Propp, Christine Raudies, Frauke Schilling, Andrea Spautz.

Weitere Informationen

Kinder ab drei Jahren können das LWL-Museum für Kunst und Kultur als einen besonderen Lern- und Erfahrungsraum kennenlernen. Die im Rahmen von Kunst und Spiele entwickelte Workshop-Reihe richtet den Blick altersgerecht und mit allen Sinnen auf die Kunst. Gemeinsam mit drei Partnerkitas wurden spannende Themen gesucht, neue Methoden eingesetzt, ungewohnte Herangehensweisen erprobt und mit viel Begeisterung und Engagement umgesetzt. Nach einem Auftakttermin in den Kitas kommen die Kinder viermal ins Museum und werden stets von ihnen vertrauten Vermittlerinnen begleitet.

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur nimmt seit 2015 am Programm Kunst und Spiele teil.

Bildungspartner: Im Rahmen von Kunst und Spiele kooperiert das Museum sehr eng mit drei Münsteraner Kitas: Kindertageseinrichtung Scheibenstraße, Kindergruppe Rasselbande e.V., Kindertageseinrichtung St. Ludgeri.

Beteiligte: Anne-Marie Avenarius, Ingrid Fisch, Lioba Knape, Linda Kotzian, Martina Lückener, Inès von Patow, Ruth Peters, Petra Schürmann, Petra Schulte-Waltermann, Nicola Titze, Tanja Wilhelmi.

Broschüre zum Download, filmische Einblicke und weitere Informationen

Gemeinsam mit der Partner-Kita entwickelt das Vermittlungsteam am Marta Herford ein dreiteiliges Workshopformat, das mit der Architektur des Hauses und den aktuellen Ausstellungen vertraut macht und auch das künstlerische Arbeiten in der Kita ermöglicht. Parallel dazu werden in der Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg Modulformen erprobt, die als kontinuierliche Begegnungen mit dem Bildungsort Marta Herford fachübergreifend in die curricularen Strukturen der Ausbildung integriert werden könnten, sodass die angehenden Erzieherinnen und Erzieher die selbst erlebte Vertrautheit und Begeisterung später weitergeben können.

Das Marta Herford nimmt seit 2018 am Programm Kunst und Spiele teil – im Tandem mit dem Museum Ostwall im Dortmunder U. Gegenseitige Hospitationen und der Austausch über Ideen zur Vermittlungsarbeit für Kita-Kinder bereichern die Tandemkooperation. Gemeinsam wurde eine dreiteilige Fortbildungsreihe zum Thema „Philosophieren mit Kindern“ initiiert. Inhaltlich setzen sich beide Partner mit dem Thema Leere als Leitfaden für die pädagogische Arbeit mit Kita-Kindern und als Impulsgeber für neue Workshop-Angebote auseinander.

Bildungspartner: Die Kita Oldinghausen ist in der Trägerschaft des evangelischen Kirchenkreises Herford. 65 Kinder sind in drei Gruppen aufgeteilt, altersgemischt von zwei bis sechs Jahren.
Das Berufskolleg der AWO für das Sozial- und Gesundheitswesen in Herford besuchen aktuell 228 Studierende in acht Klassen. Das Kolleg hat neben einer ressourcenorientierten Grundhaltung einen Schwerpunkt in einer handlungsorientierten Ausrichtung. Um ästhetisches Handeln und Lernen über den Kunstunterricht hinaus als eine generelle Form der Auseinandersetzung mit Welt erfahrbar zu machen, geschieht dies lernfeld- und fächerübergreifend.

Beteiligte: Janne Bauholzer, Rike Goll, Carsten Gude, Angela Kahre, Inga Michaelis, Susanne Möller, Birgit Schmitt, Anke Stratmann Horn.

Weitere Informationen, Interview mit Angela Kahre

Gemeinsam mit dem Familienzentrum FABIDO Lange Straße entwickelte das Museum Ostwall die mehrteilige Workshopreihe „Weltentdecker und Farbmischer“ für Drei- und Vierjährige. Die Kinder können den Museumsraum ungezwungen und selbstbewusst erleben und erhalten einen spielerischen Zugang zu Werken der klassischen Moderne, der Kunstbewegung Fluxus und der zeitgenössischen Videokunst. Die Erfahrungen aus der Projektarbeit werden in der Kooperation mit Bildungsträgern in die Ausbildung frühpädagogischer Fachkräfte weitergegeben. Durch Kunst und Spiele sind die Allerkleinsten im musealen Kontext sichtbarer geworden.

Das Museum Ostwall im Dortmunder U nimmt seit 2013 am Programm Kunst und Spiele teil – seit 2018 im Tandem mit dem Marta Herford. Die Tandempartner arbeiten gemeinsam zum Thema Leere. Mit dieser übergeordneten Themensetzung sollen die Kinder zu einem partizipatorischen Handeln und einer Selbststeuerung geführt werden. Weniger steht die Vermittlung eines Kunstobjekts im Vordergrund als vielmehr eine inhaltliche, fast philosophische Auseinandersetzung, die den Lebensalltag von Kindern aufgreift und auch künstlerische Prozesse zum Thema hat.

Bildungspartner: Katholisches Familienzentrum Forum Bartoldus, Fabido Familienzentrum Lange Straße, Berufskolleg Gisbert-van-Romberg.

Beteiligte: Rosaria Caravante, Karin Dahms, Sabine Ebke-Büscher, Johanna Goedert, Barbara Hlali, Sabine Held, Tatjana Jablonski, Wilhelm Klein, Barbara Lindemann, Regina Selter.

Link zur Broschüre

Ziel des Museums ist es, das Haus möglichst vielen Menschen zu öffnen, ganz besonders den Allerjüngsten und den sie begleitenden Erwachsenen. Leibsinnliche Zugänge ermöglichen in ihrem Ansatz für die allerjüngsten Besucherinnen und Besucher ästhetische Erfahrung. So wurden im Rahmen von Kunst und Spiele Vermittlungskisten für raumbezogene, großformatige Kunstinstallationen entwickelt, die an die Erfahrungs- und Alltagswelt der Kinder anknüpfen. Wertschätzung und ein respektvoller Umgang im Dialog prägen die Arbeit mit den Kindern, aber auch die Zusammenarbeit mit den frühpädagogischen Fachkräften bei der Konzeption und Erprobung.

Das Museum Wiesbaden nimmt seit 2017 am Programm Kunst und Spiele teil – im Tandem mit dem Kunstmuseum Bonn.

Bildungspartner: Der Tigerbär ist eine familienergänzende Elterninitiative mit Kindern von zwölf Monaten bis sechs Jahren. Hier wird Wert daraufgelegt, dass unsere Kinder zu kreativen, neugierigen, einfühlsamen, aufgeschlossenen Menschen heranwachsen. Kinder lernen hier die Lust an der Selbständigkeit und die Fähigkeit, mit Freiheit umzugehen.
Die Rosel-und-Josef-Stock-Kindertagesstätte der Landeshauptstadt Wiesbaden betreuen Kinder bis zum Schuleintritt. In einer geborgenen Umgebung werden die Kinder unterstützt, ihren Bedürfnissen und ihrer Reife entsprechend mit Freude selbstständig aktiv zu sein. Sie können im Alltag ihre Welt auf experimentierende Weise entdecken und sich aufmerksam auf Dinge einlassen, die sie selbst lernen wollen.

Beteiligte: Daniel Altzweig, Andrea Bosse, Sandrina Carvalho Estoura, Heidrun Friedel, Regina Jung, Kristin Kraft, Astrid Lembcke-Thiel, Valeria Martin, Anna Rosa Parr, Irene Schwetz, Marianne Seibel.

Weitere Informationen

Die Münchner Philharmoniker suchen in ihrem umfassenden Education-Programm aktiv nach Wegen, klassische Musik in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Die Jüngsten gehören selbstverständlich dazu. Im Rahmen von Kunst und Spiele wurde der Community-Music-Workshop „Ein Lied für jede Klasse“ entwickelt. Musikerinnen und Musiker der Philharmoniker erarbeiten gemeinsam mit einem Musiktherapeuten des Freien Musikzentrums München und vor allem mit Kindern der ersten und zweiten Grundschulklasse ein Musiktheaterstück, das aktuelle Themen, die die Kinder beschäftigen, aufgreift. Die kreativen Ideen der Kinder stehen dabei im Mittelpunkt und die Zusammenarbeit ist auch für die Musiker eine ganz besondere Erfahrung, die neue Formen des konstruktiven Miteinanders aufzeigt. Der Begeisterungsfunke der Musiker springt dabei mühelos auf die Kinder über. Sie erleben Profimusiker auf höchstem Niveau und werden von den Klängen klassischer Instrumente motiviert. Die Lerneffekte sind nachhaltig und außergewöhnlich.

Die Münchner Philharmoniker nehmen seit 2015 am Programm Kunst und Spiele teil.

Bildungspartner: Das Freie Musikzentrum München ist seit 40 Jahren ein Ort der kulturellen künstlerischen Begegnung und des kreativen Lernens für Kinder, Jugendliche und Erwachsene von Anfänger bis Profi, das weit über Deutschland hinaus einmalig ist. Das dort beheimatete Institut für Musiktherapie dient der Aus- und Weiterbildung und der wissenschaftlich fundierten Entwicklung innovativer Methoden der Prävention und Therapie mit Musik. Die Grundschule Flurstraße liegt mitten im Stadtteil Haidhausen nicht fern von Philharmonie und Freiem Musikzentrum und wird aktuell von gut 250 Kindern besucht. Die Schulleitung bemüht sich aktiv um Kooperationen im Stadtviertel und mit Kultureinrichtungen.

Beteiligte: Mia Aselmeyer, Yoshihisa Kinoshita, Beate Matz, Manuel von der Nahmer, Kerstin Rahm, Sabine Reher, Simone Siwek, Claudina Wiessner, Andreas Wölfl.

Weitere Informationen

Das Nationaltheater Mannheim hat basierend auf Erfahrungen aus der bisherigen musikpädagogischen Arbeit mit Kindern ab zwei Jahren die Teilnahme an Kunst und Spiele genutzt, um gemeinsam mit Musikern, Komponisten, Theaterpädagogen und Kindertagesstätten ihre Produktionen für die Jüngsten noch stärker am kindlichen Bildungshandeln auszurichten und in einer Raum-Klang-Installation, dem Klang Spiel Platz, weitere Zugangsweisen und Spielarten zeitgenössischer Musik zu (er)finden.

Das Nationaltheater Mannheim wurde von 2013 bis 2017 im Programm Kunst und Spiele gefördert.

Beteiligte: Susanne Brauer, Johannes Gaudet dit Trafit, Natacha Gaudet, Andrea Gronemeyer, Wilma Haass, Friederike Hartung, Violetta Hellwig, Miriam Ritter, Guiseppina Tragni, Christian Thurm.

Filmische Einblicke

Die im Rahmen von Kunst und Spiele entwickelte und inzwischen fest im Programmangebot des RSB verankerte Konzertreihe „Rapauke macht Musik“ besteht pro Jahr aus vier inszenierten Konzertprogrammen für Kitas und Familien. Das besondere Merkmal des Kunst und Spiele-Teams des RSB ist, dass es fast ausschließlich aus Musikerinnen und Musikern selbst besteht, die mit viel Engagement an der zunächst ungewohnten Begegnung arbeiten, die Stücke selbst auswählen und arrangieren und sich regelmäßig in der elementaren Musikpädagogik fortbilden. Die Qualität der Musik und Darbietung ist dabei genauso wichtig wie in einem Konzert für die „Großen“.

Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin nimmt seit 2013 am Programm Kunst und Spiele teil – seit 2017 im Tandem mit der Kammerakademie Potsdam.

Bildungspartner: Nach der Kita Bohnsdorfer Str. (Neukölln), der Kita der Brüdergemeine (Neukölln) und der Kita St. Canisius (Charlottenburg) ist die Kita der UdK seit 2017 Bildungspartner des RSB. Das studierendenWERK Berlin bietet in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin im Siegmunds Hof für Kinder von Studierenden und Angehörigen der UdK Berlin im Alter von acht Wochen bis zum Schuleintrittsalter eine Tagesstätte an. Der Schwerpunkt der UdK-Kita sind die Bereiche Kunst und Ästhetik. Viele der Erzieherinnen und Erzieher haben sich im Bereich der Elementaren Musikpädagogik fortgebildet und können daher die Impulse, die von den Akteuren des RSB in die Kita getragen werden, aufnehmen und weiterführen.

Beteiligte: Rudolf Döbler, Juliane Färber, Jule Greiner, Fabian Grimm, Simone Gruppe, Neela Hetzel de Fonseka, Juliane Manyak, Anne Mentzen, Richard Polle, Evelyn Schmusch, Isabel Stegner, Steffen Tast, Gudrun Vogler.

Weitere Informationen, Education-Blog des RSB

Die Staatlichen Museen zu Berlin entwickelten museumsübergreifende Methoden und Formate in der frühkindlichen Bildung, die an den verschiedenen Häusern ausgearbeitet wurden und dabei das Kind als lernenden und lehrenden Hauptakteur ins Zentrum stellte.

Die Staatlichen Museen zu Berlin wurden von 2013 bis 2017 im Programm Kunst und Spiele gefördert.

Beteiligte: Ines Bellin, Monika Demler, Anjouna Drescher, Julia Devies, Anne Fäser, Barbara Falkner, Andrea Ferchland, Katja Fillmann, Maya Kempe, Marion Kußmaul, Marta Leite, Martina Nörenberg, Sigrid Otto, Iman Reimann, Anne Richter, Karin Schmidl, Christian Widdascheck.

Die Staatsoper Hamburg möchte Kinder durch die unmittelbare Begegnung mit Sängerinnen und Sängern, Musikerinnen und Musikern an die Kunstgattungen Oper und Konzert heranführen und sie dazu anzuregen, eigene Erfahrungen im Spiel zu machen, die sie gemeinsam auf der großen Bühne präsentieren.

Die Staatsoper Hamburg wurde von 2013 bis 2017 im Programm Kunst und Spiele gefördert.

Beteiligte: Kathrin Bartels, Eva Biallas, Eva Binkle, Andrea Lütz, Kai Schnabel, Judith Zeitner.

Gemeinsam mit dem Kunstpalais Erlangen, der Partner-Grundschule und dem Partner-Kindergarten entwickelte das Theater Erlangen im Rahmen von Kunst und Spiele die KULTURFÜCHSE. Diese entdecken ihre Heimat, indem sie über Jahre hinweg Orte der Kunst in Erlangen zu Fuß aufspüren, sich Kunst zu eigen machen und selbst künstlerisch tätig sind. Nach ihrer Teilnahme hat sich jedes Kind einen Begriff von „Kultureller Heimat“ erarbeitet. Kunst dient der persönlichen Bereicherung der Kinder und kann von ihnen als Teil des Alltags begriffen werden. Die vier Institutionen konzipieren das Programm gemeinsam und entwickeln es im stetigen Feedback weiter, sodass alles ineinandergreift.

Das Theater Erlangen nimmt seit 2015 am Programm Kunst und Spiele teil – im Tandem mit dem Kunstpalais Erlangen.

Bildungspartner: Die Hermann-Hedenus-Grundschule ist eine dreizügige Schule mit knapp 300 Schülerinnen und Schülern in Alt-Erlangen. Basierend auf ihrem Leitbild „Hand in Hand – miteinander leben – voneinander lernen“ hat sie für sich ein Schulprogramm erstellt, das die Schulentwicklung strukturiert voranbringt. Ein starkes Kooperationsnetzwerk, ein aktiver Elternbeirat und engagierter Förderverein unterstützt dabei. Der Erna-Zink-Kindergarten ist eine fünfgruppige Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt. Sie betreut die Kinder von zweieinhalb Jahren bis zum Schuleintritt. Ihr Auftrag umfasst die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern mit dem Ziel, sie in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen.

Beteiligte: Camilla Schlie, Laura Capalbo, Sarah Lampe, Christina Nöth, Jennifer Ovelgönne, Frauke Ummelmann, Richard Reichert, Stefan Prochnow.

Weitere Informationen