Warum machen wir das Projekt?

Das Programm Grenzgänger fördert internationale Rechercheaufenthalte von Autoren, Filmemachern und Fotografen (m_w), die relevante gesellschaftliche Themen und Entwicklungen aufgreifen und sich differenziert mit anderen Ländern und Kulturen auseinandersetzen wollen.

Was wollen wir erreichen?

Ziel des Programms ist es, die Entstehung künstlerischer Werke zu unterstützen, die bestehende Stereotype durchbrechen und einem breiten Publikum neue Perspektiven auf die Vielfalt und Vielschichtigkeit anderer Gesellschaften öffnen.

Wie funktioniert das Projekt?

Willkommen sind Bewerbungen von Newcomern sowie renommierten Autoren, Filmemachern und Fotografen gleichermaßen, die Informationen aus erster Hand sammeln, authentische Orte besuchen und in ihren Werken einen eigenen, neuen Blick wagen wollen. Das Genre der Werke kann von literarischer und essayistischer Prosa, Lyrik, Fototextbänden, Kinder- und Jugendliteratur über Drehbücher für Dokumentar- und Spielfilme bis zu Hörfunkbeiträgen und Multimedia-Produktionen reichen.

Wo findet das Projekt statt?

Unterstützt werden Recherchen für deutschsprachige Veröffentlichungen in folgenden Ländern Afrikas, Asiens und Europas:

  • Ägypten
  • Algerien
  • Angola
  • Äquatorialguinea
  • Äthiopien
  • Benin
  • Botswana
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Dschibuti
  • Elfenbeinküste
  • Eritrea
  • Gabun
  • Gambia
  • Ghana
  • Guinea
  • Guinea-Bissau
  • Kamerun
  • Kap Verde
  • Kenia
  • Komoren
  • Kongo, Demokratische Republik
  • Republik Kongo
  • Lesotho
  • Liberia
  • Libyen
  • Madagaskar
  • Marokko
  • Malawi
  • Mali
  • Mauretanien
  • Mauritius
  • Mosambik
  • Namibia
  • Niger
  • Nigeria
  • Ruanda
  • Sambia
  • São Tomé und Príncipe
  • Senegal
  • Seychellen
  • Sierra Leone
  • Simbabwe
  • Somalia
  • Südafrika
  • Sudan
  • Südsudan
  • Swasiland
  • Tansania
  • Togo
  • Tschad
  • Tunesien
  • Uganda
  • Westsahara
  • Zentralafrikanische Republik

  • Indien
  • Indonesien
  • Japan
  • Vietnam
  • Volksrepublik China inklusive Taiwan, Hong Kong und Macao

  • Albanien
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Belarus/Weißrussland
  • Bosnien-Herzegowina
  • Bulgarien
  • Estland
  • Georgien
  • Griechenland
  • Kasachstan
  • Kirgisistan
  • Kosovo
  • Kroatien
  • Lettland
  • Litauen
  • Mazedonien
  • Mongolei
  • Montenegro
  • Polen
  • Republik Moldau
  • Rumänien
  • Russische Föderation
  • Serbien
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Tadschikistan
  • Tschechien
  • Türkei
  • Turkmenistan
  • Ukraine
  • Ungarn
  • Usbekistan

Außerdem haben Autoren, Filmemacher und Fotografen aus China (inkl. Taiwan, Macao, Hongkong), Indien, Indonesien, Japan und Vietnam die Möglichkeit, Förderungen für Recherchen in Deutschland zu erhalten.

Wer steckt dahinter?

Grenzgänger ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung, das in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchgeführt wird.

Veranstaltungsförderung

Im Anschluss an die Veröffentlichung der Grenzgänger-Werke können Fördermittel für die Präsentation dieser Werke auf öffentlichen Veranstaltungen beantragt werden. Anträge nimmt das Literarische Colloquium Berlin entgegen.

Warum fördert die Robert Bosch Stiftung Grenzgänger-Veranstaltungen?

Die Veranstaltungen sollen ein breites Publikum ansprechen, zu Gesprächen anregen und mehr Verständnis für die Rechercheländer wecken. Seit Einführung der Begleitveranstaltungen im Jahr 2005 wurden verschiedene Veranstaltungen sowohl in Deutschland als auch im Ausland durchgeführt. Somit werden die Themen, die vor Ort recherchiert wurden, wieder in die jeweiligen Länder getragen und ein Austausch aus verschiedenen Perspektiven ermöglicht. Gefördert wurden beispielsweise Lesungen, Filmvorführungen und Hörtheater in Literaturhäusern, auf Festivals, in Bibliotheken, Universitäten, Schulen und in Kulturzentren. In Kooperation mit dem Kultursender ARTE werden auf den beiden deutschen Buchmessen in Frankfurt und Leipzig jeweils Lesungen mit Grenzgängern durchgeführt.

Wie können Mittel für die Durchführung von Grenzgänger-Veranstaltungen beantragt werden?

Die Robert Bosch Stiftung fördert die Präsentation der Grenzgänger-Werke in öffentlichen Veranstaltungen. Die finanzielle Unterstützung wird vom Veranstalter, der auch eigene Mittel einbringen muss, beantragt. Als Veranstalter können beispielsweise Vereine, kulturelle Einrichtungen, Literaturhäuser, Bibliotheken, Universitäten fungieren. Vor der konkreten Antragstellung sollte der Veranstalter die Rahmendaten bereits mit dem Autor abstimmen (wie Ort, Datum, Format der Veranstaltung). Wir beraten Sie auch gerne telefonisch, wenn Sie auf der Suche nach einem Autor für eine bestimmte Veranstaltung sind.

Beantragt werden können Reise- und Unterkunftskosten und Honorare der Autoren und ggf. Moderatoren. Weitere Mittel und/oder geldwerte Leistungen wie Raummiete, Öffentlichkeitsarbeit und die Betreuung der Autoren müssen durch die beantragende Institution eingebracht werden.