Stuttgart, 10. Mai – Derzeit leben in Europa schätzungsweise 8,7 Millionen Menschen mit Demenz – eine Zahl, die noch weiter steigen wird. Wie Städte und Gemeinden die Bedürfnisse demenzkranker Menschen und ihres sozialen Umfelds stärker berücksichtigen können, zeigt die Studie "Mapping Dementia Friendly Communities (DFCs) across Europe". Sie wird heute in Brügge von der "European Foundations‘ Initiative on Dementia" (EFID) vorgestellt,  einem Netzwerk sieben europäischer Stiftungen mit Beteiligung der Robert Bosch Stiftung.

Die Studie zeigt an Beispielen aus ganz Europa, wie nachhaltige, integrative und unterstützende Umgebungen für Menschen mit Demenz und ihre Betreuungspersonen aufgebaut werden können. Wichtig sind vier Faktoren: Die Aus- und Weiterbildung sowie Aufklärung über Demenz, die  aktive Einbeziehung der Betroffenen in die Gemeinschaft, tragfähige Partnerschaften, z.B. aus öffentlichem Dienst, NGOs, Behörden, Glaubensgemeinschaften sowie Demenzkranken und deren Familien und der Aufbau der für die Umsetzung nötigen Ressourcen.

Die Studie basiert u.a. auf einer Online-Umfrage und telefonischen Befragungen von Mitarbeitern aus Gesundheits- und Sozialdiensten, Einrichtungen für Demenzkranke, lokalen und nationalen NGOs und Wissenschaftlern aus rund 15 europäischen Ländern. Durchgeführt wurde sie in den Jahren 2014 und 2015 von der britischen NGO Mental Health Foundation.

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