Pressemeldung

17 Schulen im Rennen um den Deutschen Schulpreis 2016

Robert Bosch Stiftung | Januar 2016


Erstmals nehmen Auslandsschulen am Wettbewerb teil


10 Jahre Deutscher Schulpreis - Verleihung mit Außenminister Steinmeier am 8. Juni in Berlin

Stuttgart, 07. Januar 2016 - 17 Schulen in Deutschland dürfen sich ab heute Hoffnung auf den Deutschen Schulpreis 2016 machen. Eine Jury aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern hat sie auf der Basis von umfangreichen Bewerbungsunterlagen ausgewählt. In den kommenden Wochen reisen nun Juryteams durch ganz Deutschland, um die Schulen zu besuchen und zu begutachten. Dazu werden Gespräche mit Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern geführt, Unterrichtseinheiten und Projekte besucht. Ende Januar wird die Jury zudem drei deutsche Auslandsschulen auswählen und besuchen. Im zehnten Jahr des Deutschen Schulpreises konnten sich erstmals deutsche Schulen im Ausland um den begehrten Preis bewerben.

Im Anschluss an die Schulbesuche nominiert die Jury Anfang April bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2016. Die nominierten Schulen nehmen an der feierlichen zehnten Preisverleihung mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier am 8. Juni in Berlin teil. Dann entscheidet sich, wer die begehrten Preise mit nach Hause nehmen wird. Der Gewinner des Hauptpreises erhält 100.000 Euro, die weiteren Preisträger zusammen nochmals insgesamt über 100.000 Euro. Damit ist der Deutsche Schulpreis der höchstdotierte Wettbewerb für Schulen in Deutschland. Viele Schulen haben jahrelang an ihrer Qualität gearbeitet, um sich darauf vorzubereiten.

Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis seit dem Jahr 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Medienpartner sind der stern und die ARD. Seit dem Start des Programms haben sich über 1.700 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Diese sechs Kriterien sind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität über die Grenzen Deutschlands hinaus anerkannt.

Der Deutsche Schulpreis hat sich zu einer Bewegung guter Schulen entwickelt. Seit Beginn vernetzen sich die ausgezeichneten Schulen miteinander und sorgen dafür, dass auch andere Schulen in Workshops, Seminaren und Hospitationsprogrammen von den Erfahrungen und Ideen der Preisträger profitieren. Anfang 2015 haben die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung die Deutsche Schulakademie gegründet, um die gute Schulpraxis in die Breite zu tragen. Die bundesweit aktive und unabhängige Institution für Schulentwicklung und Lehrerfortbildung macht die Erfahrungen der rund 50 Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises für andere Schulen und Schulträger verfügbar. Dieser Praxisansatz ist einzigartig in Deutschland.

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