Wie funktioniert ein demenzsensibles Krankenhaus?

Täglich werden rund 50.000 Patienten mit der Nebendiagnose Demenz in deutschen Krankenhäusern behandelt. Kaum ein Krankenhaus ist bislang auf die Bedürfnisse dieser Patientengruppe vorbereitet. Wie kann ein Krankenhausaufenthalt für Demenzerkrankte schonend gestaltet werden? Ein neuer Praxisleitfaden mit erfolgreichen Beispielen und praktischen Einblicken nennt zehn konkrete Bausteine eines demenzsensiblen Krankenhauses.

Robert Bosch Stiftung | November 2019
Charlotte Schreiber

Eine unbekannte Umgebung, fremde Menschen, neue Abläufe und eine andere Geräuschkulisse: Für Menschen mit Demenz sind Krankenhausaufenthalte eine Herausforderung. Auch das ohnehin überlastete Krankenhauspersonal ist in aller Regel nicht auf die besonderen Bedürfnisse von Demenzpatienten eingestellt. Wie können Krankenhäuser dieser sensiblen Patientengruppe besser gerecht werden?

Mehr Orientierung für Patienten und Personal

Antworten auf diese und andere Fragen liefert ein Praxisleitfaden, entwickelt von der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V.. Der Leitfaden zeigt erfolgreiche Ansätze für den sensiblen Umgang mit dieser Patientengruppe. Zu den Empfehlungen gehört neben festen Bezugspersonen für die Patienten auch die Benennung eines Demenzbeauftragten, der die Angebote koordiniert. Auch Um- und Neubaumaßnahmen in einem Krankenhaus sollten mit Blick auf die besonderen Bedürfnisse von Demenzerkrankten erfolgen.

Lesen Sie den kompletten Leitfaden

Praxisleitfaden zum Aufbau demenzsensibler Krankenhäuser

Die Förderaktivitäten der Robert Bosch Stiftung im Programm „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ und...