Ohne Bildung keine Zukunft für Afrika

Im Rahmen eines Empfangs am Ende seiner Jahresveranstaltung 2018 war der Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft zu Gast in der Robert Bosch Stiftung. Im Mittelpunkt des Treffens stand das Thema Bildung für Afrika.

Robert Bosch Stiftung | Juli 2018
Fabian Hammerl

Olaf Hahn, Direktor Strategische Entwicklung der Robert Bosch Stiftung, im Gespräch mit dem südafrikanischen Botschafter in Berlin, Phumelele Stone Sizani.

Im Rahmen eines Empfangs am Ende seiner Jahresveranstaltung 2018 war der Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft zu Gast in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung. Dabei kamen zahlreiche Botschafter afrikanischer Staaten mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft zusammen. Im Mittelpunkt des Treffens stand das Thema Bildung.

Uta-Micaela Dürig, stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, griff bei Ihrer Begrüßung die zentrale Bedeutung von Bildung für die Zukunft Afrikas auf und verwies auf das Engagement der Stiftung. So veranstaltete die Robert Bosch Stiftung in Kigali Afrikas größte Wissenschaftskonferenz: das Next Einstein Forum. Ziel des Forums ist es, Afrika als Wissenschaftsstandort zu stärken und afrikanische Topforscher weltweit zu vernetzen. Ein weiteres Beispiel für das Engagement der Stiftung ist ESSA - Education Sub Saharan Africa. Die Initiative soll den Bildungsstandard in Sub-Sahara Afrika verbessern helfen, Akteure des Bildungsbereichs vernetzen und einen Zugang zu Wissen über Bildung in Afrika ermöglichen.

Ehrengast des Abends war Seine Exzellenz Albert M. Muchanga, Commissioner für Handel und Industrie der Afrikanischen Union. In seiner Festrede hob er die Bedeutung von Partnerschaften mit der deutschen Wirtschaft und mit vielen anderen deutschen Einrichtungen hervor. Vor allem die deutschen Erfahrungen mit praxisnahen Ausbildungen im Rahmen beruflicher Bildung stellten für viele afrikanische Nationen ein Vorbild dar.