„Professionelle Dienstleistung ist mein Beruf“

Ob im Projektmanagement, dem Sekretariat, der Assistenz oder zur Verstärkung als Fachreferent, in der Haustechnik oder im Empfang – die Aufgaben und Tätigkeitsbereiche in der Robert Bosch Stiftung sind abwechslungsreich und vielfältig. Mathias Kreßler berichtet von seiner Arbeit in der Repräsentanz Berlin.

Robert Bosch Stiftung | Juli 2018
Porträt Mathias Kreßler

Mathias Kreßler

Seit Januar 2018 arbeite ich als Sekretär für die Robert Bosch Stiftung und gehöre zum Team „Völkerverständigung und Kontaktpflege Repräsentanz Berlin“. Meine Tätigkeit ist sehr abwechslungsreich. Ich unterstütze den Leiter unseres Teams und die anderen Mitarbeiter durch vielfältige Aufgaben wie Termine vor- und nachbereiten, Bearbeitungsfristen im Blick haben, Unterlagen für Entscheidungsgremien erstellen, Kontakte knüpfen und koordinieren, telefonische Anlaufstelle sein. Kurzum: Ich bin verantwortlich für das optimale Büromanagement.

Inspirierende Teamarbeit

All das geschieht immer auf Augenhöhe und ich empfinde die Arbeit als sehr inspirierend und bereichernd. Auch in spannende interne Arbeitsgruppen bin ich involviert und arbeite mit Kollegen aus Stuttgart eng zusammen. Außerdem bin ich Teil unseres Sekretariatsnetzwerks und organisiere gemeinsam mit meiner Kollegin Roswitha Meurers vom Berliner Geschäftsführungssekretariat das nächste Treffen hier bei uns. Ich freue mich sehr darauf, die Kolleginnen aus Stuttgart persönlich kennenzulernen, denn die räumliche Distanz der beiden Stiftungsstandorte überbrücken wir am besten, wenn wir uns gut kennen.

Offenes Naturell und gute Selbstorganisation

Professionelle Dienstleistung ist meine Leidenschaft und zeichnet meine bisherige Berufslaufbahn aus. Nach dem Abitur 2006 in Frankfurt (Oder) und dem Grundwehrdienst begann ich 2007 eine Ausbildung zum Hotelfachmann in einem Fünf-Sterne-Hotel in Berlin. Warum Hotel? Mir war schon länger klar gewesen, dass mich mein künftiger Beruf nicht „ins stille Kämmerlein“ als Einzelkämpfer führen sollte, sondern dass mein offenes Naturell und mein Interesse an unterschiedlichen Menschen die passenden Voraussetzungen für diese Ausbildung sind. Auch wenn es richtig turbulent wird, was in einem Hotel eigentlich immer der Fall ist, muss man den Gästen ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalten und intern ein Teamplayer sein. Selbstorganisation ist für ein derart professionelles Arbeiten unabdingbar.

Familie und Beruf vereinbaren

Nach der Ausbildung war ich einige Zeit an der Rezeption eines Vier-Sterne-Hotels tätig und kehrte dann als Schichtleiter in meinen Ausbildungsbetrieb zurück. Außerdem absolvierte ich ein Fernstudium zum Hotelbetriebswirt, was mir den Wechsel in die Verwaltung ermöglichte. Während meiner Arbeit im Hotel kam ich öfter mit der Robert Bosch Stiftung in Kontakt. Die Offenheit und Freundlichkeit der Mitarbeiter und ihrer Gäste ist mir dabei im Gedächtnis geblieben. Da ich nach mehrjähriger verantwortlicher Tätigkeit in der Buchhaltung des Hotels eine neue berufliche Herausforderung suchte, habe ich mich bei der Stiftung beworben. Meine aktuelle Teilzeitstelle erlaubt mir, meine Familie und den Beruf besser miteinander zu vereinbaren. Neben den Aufgaben „am Schreibtisch“ und im Team gibt es auch viele persönliche Kontakte, denn wir haben eigentlich fast jeden Tag Besucher im Haus.

Stiftung als wertschätzender Arbeitgeber

Ich fühle mich sehr wohl und schätze meinen Arbeitgeber, denn ich werde in meinen Fähigkeiten wahrgenommen und zum Beispiel durch Angebote der Weiterbildung sehr gut unterstützt. Außerdem ist es für mich schon eine besondere Motivation, das Vermächtnis des Firmengründers und Stifters Robert Bosch in unsere Zeit zu übertragen und mit Leben zu füllen. Wie dies in der täglichen Arbeit und der Förderung geschieht, gefällt mir gut.