Aktuelles aus diesem Schwerpunkt

Wie autoritäre Regime die Angst schüren

Warum fallen viele Gesellschaften in autoritäres Denken zurück? Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller hat sich mit dieser Frage intensiv beschäftigt.

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Magazin "START Stories"

"START - Create Cultural Change" ist ein Programm für Kulturmanager aus Griechenland. Im Magazin finden Sie Fotos...

EPIM Policy Update October 2016

Das Policy Update des European Programme for Integration and Migration (EPIM) richtet sich an zivilgesellschaftliche...

Handbuch Neulandgewinner - Hier betreten Sie Neuland

Das Handbuch zeigt die geförderten Projekte von 2013 bis 2019 und gibt einen Überblick über den Ablauf des...

START spots - Cultural Collaborations 2016/2017

START spots stellt dreißig Orte soziokultureller Begegnung in Deutschland vor, die zu interkulturellem Austausch und...

Magazin "START Stories"

"START - Create Cultural Change" ist ein Programm für Kulturmanager aus Griechenland. Im Magazin finden Sie Fotos...

The Future of Europe Comparing Public and Elite Attitudes

Englische Version der Studie “Europa - ziehen wir (noch) an einem Strang? Was Bevölkerung und Eliten wirklich...

Wir haben einen großen Freund und Ratgeber verloren

Karl Dedecius gehörte für die Robert Bosch Stiftung seit der Einrichtung ihres Schwerpunktes deutsch-polnische Beziehungen 1974 und insbesondere nach seiner Gründung des Deutschen Polen-Instituts zu den bedeutendsten und anregendsten Partnern in der Völkerverständigung.

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Hommage auf einen langjährigen Freund

Der kürzlich verstorbene Karl Dedecius schätzte und nutzte kulturelle Vielfalt als Brückenbauer zwischen Polen und Deutschland. Sein Vermächtnis scheint im heutigen Europa aktueller denn je. Am 20. Mai wurde er zu seinem 95. Geburtstag mit einer Hommage-Veranstaltung in Darmstadt gewürdigt.

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Warum ist der Populismus so populär?

Eine internationale Journalistengruppe geht rund um die Präsidentschaftswahl in Frankreich auf Spurensuche: Warum ist die Idee von Europa gerade so in Gefahr? Die erste Veranstaltung des Bosch Alumni Network zeigt, dass unterschiedliche Perspektiven auf ein Thema die eigene Sicht bereichern - und dass die Vernetzung den Alumni neue Möglichkeiten eröffnet.

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Wer geht hier wählen?

"Demo" ist eine Bewegung junger Menschen, die ihre Generation davon überzeugen will, dass Demokratie gepflegt werden muss und Einsatz verlangt. Ein Workshop zeigt, dass Politik sogar Spaß machen kann und dass es sich lohnt, mitzumachen.

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Wer Viele erreicht, hat viel Verantwortung

Fußball begeistert und verbindet so viele Menschen wie kaum ein anderer Sport. Doch immer wieder kommt es zu Gewalt und rassistischen Sprechchören in den Stadien. Das Projekt "Lernort Stadion" nutzt die Arenen erstmals für politische Bildung. Nun übernimmt die DFL Stiftung das erfolgreiche Projekt. Aus diesem Anlass diskutierten Fußballer, Manager und Journalisten über die Verantwortung des Sports.

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Über diesen Schwerpunkt

Was hält uns zusammen? In einer Gesellschaft, die immer vielfältiger wird und in der alte Strukturen wie Familien und Vereine ihre Bindungskraft verlieren, gibt es zahlreiche mögliche Bruchstellen: zwischen Jung und Alt, Arm und Reich, Privilegiert und Benachteiligt, zwischen Stadt und Land.

Die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland und Europa bildet einen Schwerpunkt unserer Arbeit. In der Gesundheit und Wissenschaft wie in der Bildung und Völkerverständigung: Mit unseren Projekten fördern wir eine offene und solidarische Gesellschaft, in der alle Menschen die Möglichkeit haben, ihr Lebensumfeld mitzugestalten - unabhängig von ihrer sozialen, ethnischen oder kulturellen Herkunft. Jeder Einzelne kann Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen, und je mehr Menschen diese Verantwortung aktiv wahrnehmen, umso fester wird der "soziale Kitt", der uns zusammenhält.

In dem Schwerpunkt "Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Deutschland und Europa" konzentrieren wir uns auf drei Aspekte:

Werner Krüper

Verständigung über Werte und Haltungen

Wir fördern die Verständigung über gemeinsame Werte und Prinzipien, die das Fundament unseres Zusammenlebens in Deutschland und Europa bilden. Dabei setzen wir uns mit Haltungen auseinander, die aus unterschiedlichen Bezugsrahmen hervorgehen wie Kultur, Religion, nationaler oder sozialer Herkunft. Ein zentraler Ansatzpunkt ist für uns das unmittelbare Lebensumfeld: die Schule, der Stadtteil, der Beruf. Hier begegnen sich im Alltag unterschiedliche Lebenswelten, Haltungen und Werte, hier muss Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft gestaltet werden. Auch die europäische Verständigung kann nur gelingen, wenn die positiven Auswirkungen der europäischen Integration im Alltag erlebt werden und persönliche Erfahrungen bestehen.

Alina Simmelbauer

Aktive Bürgerschaft und Teilhabe

Ein demokratisches, soziales und solidarisches Gemeinwesen braucht engagierte Bürger, die in ihrem Lebenskreis Verantwortung für sich und andere übernehmen. In Deutschland und Europa stärken wir diese Akteure der Zivilgesellschaft und unterstützen ihre Ideen und Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Fragen. Wir fördern den internationalen Austausch zwischen engagierten Bürgern und achten besonders auf die Beteiligung "stiller" Gruppen, beispielsweise Jugendlicher. Neue Formen des bürgerschaftlichen Engagements wie sozialunternehmerische Ansätze und soziale Bewegungen binden wir in unsere Arbeit ein.

Ilja Mess

Chancengleichheit und Zugangsgerechtigkeit

...sind wichtige Schlüssel für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb entwickeln und unterstützen wir Vorhaben, die allen Bürgern angemessenen Zugang zu Bildung und Wissenschaft, Kultur, Gesundheitsversorgung und anderen sozialen Leistungen ermöglichen. Um die nötigen strukturellen Veränderungen zu erreichen, arbeiten wir mit Institutionen zusammen, die diese Strukturen gestalten: Krankenhäuser, Ministerien, Politik und Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen.