Deutsch-Französische Wechselwirkungen

Um den Dialog zwischen deutscher und französischer Wissenschaftskultur zu vertiefen, fördert die DVA-Stiftung den Frankreich-Schwerpunkt des Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart.

Das Programm „Deutsch-Französische Wechselwirkungen“ umfasst drei miteinander verzahnte Bausteine: Ein Semester lang bietet ein französischer Gastprofessor Vorlesungen, Übungen und Seminare an und realisiert Forschungsvorhaben, deren Ergebnisse im Anschluss veröffentlicht werden. Der Gastprofessor präsentiert sich der Öffentlichkeit mit einem Vortrag. Dazu kommen Vorträge französischer Gastreferenten, die sich über das akademische Publikum hinaus auch an die interessierte Öffentlichkeit wenden. Der Deutsch-Französische Tag, der jährlich an den Elysée-Vertrag erinnert, wird mit dem Vortrag eines hochrangigen Redners gefeiert. Darüber hinaus werden Einzelprojekte der deutsch-französischen Wissenschaftskooperation wie Tagungen, Forschungsreisen oder Veranstaltungsreihen unterstützt. Ein interdisziplinäres Colloquium bringt in jährlich wechselnden Themenstellungen deutsche und französische Nachwuchswissenschaftler zu einem Austausch über ihre Forschungsarbeiten zusammen. Das Büro im Frankreich-Schwerpunkt informiert über alle frankreichbezogenen Aktivitäten an der Universität, u.a. in der Semesterbroschüre "Deutsch-französische Wechselwirkungen".

Ziele des Programms „Deutsch-französische Wechselwirkungen“ sind:

  • wissenschaftliche Fragestellungen mit gesellschaftlicher Relevanz zu bearbeiten und in die Öffentlichkeit zu tragen
  • den interdisziplinären Wissenschaftsdialog zu stärken
  • das Angebot der Universität durch Projekte mit innovativem Charakter und außergewöhnlichen Formaten zu bereichern
  • den wissenschaftlichen Nachwuchs für den deutsch-französischen Dialog zu begeistern
  • durch Kooperationen mit anderen Institutionen aus der Region Stuttgart die Lebendigkeit des deutsch-französischen Austauschs sichtbar zu machen.