Warum machen wir das Projekt?

In Deutschland hängt der Bildungserfolg immer noch von der sozialen Herkunft ab; im internationalen Vergleich mit anderen Industrienationen befindet sich Deutschland hier im Schlussfeld. Schulen, die diese Herkunftseffekte ausgleichen möchten, müssen guten Unterricht für Schüler mit niedrigen schulischen Kompetenzen anbieten.

In der Praxis wird dabei insbesondere auf Formen der individuellen Förderung gesetzt. Empirische Belege zeigen aber, dass es schwierig ist, diese Unterrichtsform wirksam umsetzen. Offen ist, wie digitale Medien hier eine Hilfe sein können. Die Integration analoger und digitaler Medien, sowie sozialer und individueller Lernphasen in pädagogisch sinn- und wirkungsvolle Unterrichtskonzepte stellt dabei eine zentrale Herausforderung dar. 

Was wollen wir erreichen?

Die im Rahmen dieser Ausschreibung zu fördernden Projekte sollen zur Theoriebildung über individuelle Förderung mit digitalen Medien im schulischen Unterricht beitragen, sowie exemplarische Unterrichtskonzepte erarbeiten. Diese sollen geeignet sein für den Einsatz in der Sekundarstufe I in Deutsch, Englisch, Mathematik, Biologie, Chemie oder Physik. Die Wirksamkeit der Unterrichtskonzepte soll im Rahmen der Projekte evaluiert und die Verbreitung der Ergebnisse in der schulischen Praxis vorbereitet werden.

Wie funktioniert das Projekt?

Die Projekte sollen in Kooperation von Wissenschaft und Schulpraxis durchgeführt werden. Weitere Details können der Ausschreibung entnommen werden. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2018.

An wen richtet sich das Projekt?

Bewerben können sich Wissenschaftler und Schulpraktiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine gemeinsame Vorhabensbeschreibung wird vorausgesetzt.