Warum machen wir das Projekt?

Schulen haben einen anspruchsvollen gesellschaftlichen Auftrag. Damit Schülerinnen und Schüler bestmöglich gefördert werden können, brauchen Schulen sowohl ausreichend gut ausgebildete Lehrkräfte sowie pädagogisches Führungspersonal, das die Strukturen und Bedingungen zur Erfüllung des Bildungsauftrages schaffen kann. Nicht wenige Lehrkräfte und auch Schulleitungen fühlen sich jedoch durch wachsende gesellschaftliche Herausforderungen wie Inklusion, Zuwanderung, Digitalisierung, aber auch einem hohen Maß an Bürokratie und der Vielfalt der zu bewältigenden Aufgaben überlastet. Hier wollen wir als Stiftung einen Beitrag leisten.
 

Was wollen wir erreichen?

Das Studienkolleg ist ein Stipendienprogramm für Lehramtsstudierende, die befähigt werden, als Lehr-, Gestaltungs- und Führungskraft Schule aktiv mitzugestalten und Führungsaufgaben zu übernehmen.
 

Wie funktioniert das Projekt?

Neben einer finanziellen Förderung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bietet das Studienkolleg seinen Stipendiatinnen und Stipendiaten ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm:

  • Einwöchige Akademien zeigen, was es heißt, Schule zu gestalten. Hier geht es in Theorie und Praxis um Schulalltag, Schulentwicklung und um Management an der Schule.
  • In Wochenendseminaren üben die Teilnehmer zum Beispiel Gruppen zu moderieren, Projekte zu planen oder Konzepte für ein Schulprogramm zu entwickeln. Themen hier sind unter anderem: Zielgruppengerecht kommunizieren, Fundraising an Schulen, Konfliktmanagement und Interkulturelle Kompetenz. Alle Veranstaltungen haben eines gemeinsam: Gestaltung von Schule bleibt kein abstraktes Konzept, sondern wird hautnah und ganz real an vielen Schulen im Lande erlebt.
     

An wen richtet sich das Projekt?

Das Studienkolleg ist ein Stipendienprogramm speziell für Lehramtsstudierende aller Fachrichtungen und aller Schularten in Deutschland.
 

Wer steht dahinter?

Das Studienkolleg für Lehramtsstudierende ist ein gemeinsames Programm der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der Robert Bosch Stiftung.