Voraussetzungen

Voraussetzungen für eine Bewerbung waren:

  • Das Vorhaben bezieht sich auf Seltene chronische Erkrankungen im Sinne der EU-Definition, d.h. auf chronische Erkrankungen, von denen nicht mehr als 5 von 10.000 Personen betroffen sind, bezogen auf das in Europa lebende Bevölkerungskollektiv.
  • Das Vorhaben hat krankheitsübergreifenden Charakter, d.h. es dürfen nicht nur Patienten einer Einzelerkrankung, sondern es müssen Betroffene wenigstens einer Gruppe von Krankheitsbildern von dem Vorhaben profitieren.
     

Bewertungskriterien

Bei der Beurteilung der eingehenden Antragsskizzen hat sich die Jury von folgenden Fragen leiten lassen:

  • Welchen Beitrag leistet das Vorhaben zur Stärkung der Gesundheitskompetenz und Krankheitsbewältigung von Menschen mit Seltenen chronischen Erkrankungen?
  • Welche Kooperationen und Vernetzungen mit anderen Partnern sind geplant?
  • In welcher Form werden Patienten an der Entwicklung und Durchführung des Vorhabens beteiligt? Wenn keine Patientenbeteiligung geplant ist, ist dies im Antrag ausdrücklich zu begründen.
  • Wie sind die im Antrag genannten Projektziele evaluierbar? Wie überzeugend ist das vorgelegte Evaluationskonzept?
  • Wie ausgewogen ist das Verhältnis der beantragten Mittel zum erwarteten sozialen Nutzen? Werden auch Eigen- und/oder sonstige Drittmittel eingebracht?
  • Wie ist die langfristige rechtliche und finanzielle Verankerung des im Projekt zu erprobenden Modells geplant? Bei Projekten, die auf die Versorgungspraxis abzielen: Wie ist insbesondere die frühzeitige Einbindung der Kostenträger geplant?
  • Ist der Ansatz übertragbar, z.B. auf andere Institutionen, andere Regionen oder andere Gruppen von Krankheitsbildern?
  • Über welche Expertise, Ressourcen und Infrastruktur verfügt der Antragsteller?
  • Wie fügt sich das Vorhaben in die nationale und internationale Förderlandschaft ein? Gegebenenfalls wird um Begründung gebeten, warum die Bewerbung nicht an anderer Stelle erfolgt.
     

Mitglieder der Jury

  • Prof. Dr. Erik Harms, Universität Münster (em.)
  • Dr. Jörg Haslbeck, Krebsliga Schweiz
  • Thomas Pferdt, Bosch BKK
  • Dr. Jörg Richstein, ACHSE e.V.
  • Prof. Dr. Wilfried Schnepp, Private Universität Witten/Herdecke
  • Dr. Birgit Schnieders, Bundesministerium für Gesundheit
  • Prof. Dr. Thomas Wagner, Universität Frankfurt