Warum machen wir das Projekt?

In Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spaltung und Polarisierung in Europa und den USA ist es wichtig, die transatlantische Brücke zu stärken und die Kenntnis voneinander in Politik und Gesellschaft zu vertiefen.
 

Was wollen wir erreichen?

Um in den USA zu einem größeren Verständnis für Politik und Gesellschaft Deutschlands beizutragen, haben die Robert Bosch Stiftung und der amerikanische Think Tank The Brookings Institution einen Deutschlandschwerpunkt an der Brookings Institution eingerichtet.
 

Wie funktioniert das Projekt?

Am “Center on the United States and Europe” der Brookings Institution arbeiten zwei Robert Bosch Senior Fellows. Sie beschäftigen sich mit Deutschlands Rolle innerhalb Europas und dessen Einfluss auf die europäische Politik und Wirtschaft.

Durch Publikationen und auf Veranstaltungen bringen die Senior Fellows amerikanischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit innenpolitische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen in Deutschland und Europa sowie deutsche Perspektiven auf das deutsch-amerikanische Verhältnis näher – eine dringende Aufgabe, wie die aktuellen Debatten über das transatlantische Verhältnis belegen.

 

Wer sind die Robert Bosch Senior Fellows bei der Brookings Institution?

 

Erster Senior Fellow: Dr. Constanze Stelzenmüller

Im November 2014 nahm die Juristin und Publizistin Dr. Constanze Stelzenmüller ihre Tätigkeit als Robert Bosch Senior Fellow auf. Ihre Themenschwerpunkte sind: Transatlantische Beziehungen, deutsche Außenpolitik, NATO, die Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union, Internationales Recht und Menschenrechte.

Bis zur Übernahme ihrer Tätigkeit als Robert Bosch Senior Fellow war Dr. Stelzenmüller Senior Transatlantic Fellow des German Marshall Fund of the United States (GMF). Dort leitete sie unter anderem das Transatlantic Trends Programm, eine jährlich erscheinende Studie zur öffentlichen Meinung in den USA und Europa.

 

Zweiter Senior Fellow Dr. Amanda Sloat

Im Oktober 2017 wurde Dr. Amanda Sloat als zweiter Robert Bosch Senior Fellow benannt. Ihr Schwerpunkt liegt auf den transatlantischen Beziehungen, der Türkei und Südeuropa sowie der Außenpolitik der EU.

Dr. Sloat war zuvor zehn Jahre lang für die US-Regierung tätig, u.a. als Deputy Assistant Secretary für Südeuropa und das Östliche Mittelmeer im US-Außenministerium sowie als Senior Beraterin des Weißen Hauses und Koordinatorin für den Nahen Osten, Nordafrika und die Golfregion. Sie war zudem zuständig für europäische Politik als Mitarbeiterin im Auswärtigen Ausschuss des US-Repräsentantenhauses.