Warum machen wir das Projekt?

Seit 2005 werden Kulturmanager aus Deutschland an Institutionen in der arabischen Welt entsandt. Dort organisieren sie Kulturveranstaltungen und engagieren sich in Initiativen, um den Dialog zwischen Deutschland, Europa und der arabischen Welt zu fördern.

Was wollen wir erreichen?

Die Stipendiaten vermitteln mit ihren innovativen Projekten ein aktuelles Deutschlandbild und begeistern Menschen für die deutsche Kultur. Sie gestalten Kooperationen zwischen ihrem Einsatzort und Deutschland und auch innerhalb der Region.

Wie funktioniert das Projekt?

Die Kulturmanager organisieren Ausstellungen, Musikveranstaltungen, Workshops, Vorträge und Theaterprojekte, beschäftigen sich mit Fundraising und Drittmittelakquise und kümmern sich um Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Kulturmanager erhalten ein Stipendium und sind für zwei Jahre im Einsatz.

An wen richtet sich das Projekt?

Das Stipendium der Robert Bosch Stiftung gibt den Stipendiaten die Gelegenheit, eine praxisnahe Weiterqualifizierung im internationalen Kulturmanagement zu absolvieren und sich als Fachkräfte im Bereich des internationalen Kulturaustausches zu etablieren.

Wo findet das Projekt statt?

Aktuell sind drei Kulturmanagerinnen im Nildelta, im Nördlichen Oberägypten und Südlichen Oberägypten im Einsatz. Ab Juni 2018 werden Tandems gebildet: Jeweils ein/e Kulturmanager/in aus Ägypten und Deutschland setzen gemeinsam Projekte in den genannten Regionen um.

Bisherige Einsatzorte im Robert Bosch Kulturmanager-Programm waren: Assiut/Ägypten, Marrakesch/Marokko, Tripoli/Libanon, Aden/Jemen, Sharjah/Vereinigte Arabische Emirate, Aleppo/Syrien, Djidda/Saudi-Arabien.

Wer steht dahinter?

Das Programm Robert Bosch Kulturmanager in der arabischen Welt ist eine Kooperation der Robert Bosch Stiftung mit dem Goethe-Institut. Die Betreuung und Koordination der Kulturmanager übernimmt das Goethe-Institut Kairo.