Warum machen wir das Projekt?

In „Reporters in the Field“ fördern wir zweimal jährlich Bewerbungen von international gemischten Reporterteams, die gemeinsam ein grenzüberschreitendes Rechercheprojekt in Europa umsetzen möchten.
Gerade Auslandsredaktionen spüren die Auswirkungen knapper werdender Medienbudgets. Vor allem freie Journalisten finden es immer schwieriger, vertiefte Recherchen im Ausland zu finanzieren. Zugleich sind Recherche und Investigation die zentrale Ressource für Journalisten und Medien, die sich als verantwortungsvolle Multiplikatoren und Wächter in einer immer komplexer werdenden und vernetzten Welt verstehen.
Ob Print oder Web 3.0, TV, Hörfunk oder cross-medial, ob klassische oder neue Formate:  Bei "Reporters in the Field" geht es um erstklassige, grenzüberschreitende Recherche, um internationale Zusammenarbeit und inspirierenden Journalismus. Unser Programm steht für internationalen Dialog und gegenseitiges Lernen.
 

Was wollen wir erreichen?

Mit „Reporters in the Field“ wollen wir professionelle Journalisten erreichen, die sich durch Qualität und Originalität auszeichnen und die jetzt und zukünftig einen Mehrwert in der Zusammenarbeit in internationalen Teams und Netzwerken sehen. Ihre Cross-Border-Rechercheprojekte liefern wertvolle Erkenntnisse und neue Perspektiven zu relevanten gesellschaftlichen Themen.
 

Wie funktioniert das Projekt?

Nach der Auswahl durch eine unabhängige Fachjury vergeben wir Rechercheförderungen bis zu 8.000 € an europäische Journalistenteams, die vor Ort grenzüberschreitende vertiefte Recherchen für eine aktuelle und originelle Story ihrer Wahl unternehmen wollen. Teammitglieder sollten ihren Wohnsitz in mindestens zwei europäischen Ländern haben.
Die Rechercheförderung kann Reise-, Kommunikations- und weitere Projektkosten abdecken. Während des Programms laden wir Sie zu einer Recherchewerkstatt nach Berlin ein: Hier können Sie sich mit herausragenden Auslandsjournalisten und anderen Recherche-Teams über Ihr Projekt austauschen und journalistische Fachthemen diskutieren. Im Anschluss an die Recherchephase veröffentlichen Sie Ihre Rechercheergebnisse in Medien Ihrer Wahl. Nach Abschluss des Programms werden Sie in das Alumni-Netzwerk der Robert Bosch Stiftung aufgenommen.
Das Programm und die Workshops werden auf Englisch durchgeführt. Eine Teilnahme setzt fortgeschrittene Englischkenntnisse in Wort und Schrift voraus. Sie veröffentlichen Ihre Ergebnisse aber selbstverständlich in der Sprache der von Ihnen ausgewählten Medien.