Warum machen wir das Projekt?

Während des Kalten Krieges wurden enge Beziehungen zwischen afrikanischen und mitteleuropäischen Ländern gepflegt. In den letzten 25 Jahren haben die ehemals sozialistischen Länder auf beiden Kontinenten teilweise ähnliche Transformationen durchlaufen, allerdings gab es nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wenig Berührungspunkte und keinen gezielten Austausch. Aktuelle Herausforderungen wie Migration, internationale Sicherheit, Fragen der Governance und wirtschaftliche Faktoren zeigen jedoch die Notwendigkeit engerer Beziehungen.
 

Was wollen wir erreichen?

Das Projekt "Political and economic development in Central Europe and Africa: Shared learning from post-socialist countries" hat zum Ziel, den europäisch-afrikanischen Dialog zu stärken.
 

Wie funktioniert das Projekt?

Im Mittelpunkt stehen das Chatham House (CH), einer der führenden Think Tanks Europas, sowie das South African Institute of International Affairs (SAIIA) in Johannesburg, derzeit einer der wichtigsten Think Tanks im südlichen Afrika. Im Rahmen von Kontaktreisen und Roundtables bringen die beiden Organisationen Experten aus Mitteleuropa und Sub-Sahara Afrika zusammen, um historische sowie aktuelle politische und wirtschaftliche Beziehungen zu analysieren. Außerdem ermöglichen zwei Fellowships bei Chatham House einem Wissenschaftler aus Mitteleuropa einen Forschungsaufenthalt in Afrika und spiegelbildlich einem Wissenschaftler aus Afrika einen Aufenthalt in Mitteleuropa. Über wissenschaftliche Beiträge, Kontaktreisen, Veranstaltungen und Fellowships entsteht so ein Netzwerk zwischen Experten, Think Tanks und Entscheidungsträgern aus Europa und Afrika. Alle Maßnahmen basieren auf gegenseitigem Wissens- und Erfahrungstransfer und der Begegnung auf Augenhöhe: Sowohl Europäer als auch Afrikaner sollen von den Erfahrungen der anderen Seite lernen und profitieren.