Warum machen wir das Projekt?

Ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer solidarischen und zukunftsfähigen Gesellschaft. Dies ist in den vergangenen zwei Jahren besonders in der Flüchtlingsarbeit deutlich geworden. Im Projekt "Perspektive Teilhabe" stehen die Aktivitäten von Freiwilligen und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit im Mittelpunkt.

Wir wollen Flüchtlingen eine gesellschaftliche Teilhabe vor Ort ermöglichen und richten den Blick auf die interkulturelle Öffnung von Institutionen und Zivilgesellschaft. Das Projekt setzt bei der Recherche der relevanten Bedarfe sowie bei Fragen und Strukturen des Ehrenamts an, um daraus Vorschläge für die Vernetzung und Weiterbildung in der Flüchtlingsarbeit zu entwickeln.

Was wollen wir erreichen?

Das Projekt fördert in der Flüchtlingsarbeit tätige Ehrenamtliche in ihrer Kompetenzentwicklung und bei der Bildung von Strukturen. Im Fokus stehen dabei die kritische Reflexion von Werthaltungen, Selbst- und Fremdbildern sowie Diskussionen über das Verständnis von Integration und Teilhabe und die Qualifizierung ehrenamtlicher Strukturen.

Der Ansatz von Teilhabe soll in die Leitbilder von in der Flüchtlingsarbeit tätigen Vereinen, Initiativen und Institutionen integriert werden.

Wie funktioniert das Projekt?

Das Projekt ist in vier Handlungsfelder unterteilt: Im Rahmen der Analyse werden Erkenntnisse zur Freiwilligenarbeit im Kontext Flüchtlinge und zum Umgang mit der Teilhabe von Flüchtlingen gebündelt und in regelmäßigen Abständen ergänzt. Die Vernetzung zielt auf eine systematische Gestaltung des Austauschs unter Freiwilligen ab. Dies erfolgt über die Einbettung in diverse Netzwerke und eigene Angebote des Projekts. Der dritte Baustein ist die Schaffung von Bildungsangeboten. Es werden praxisnahe Angebote konzipiert, zugänglich gemacht und in Thementagen und Workshops vermittelt. Zusätzlich werden viertens Medien und Materialien erstellt, die Ehrenamtliche in der praktischen Arbeit mit Geflüchteten unterstützen. Dazu zählen Working Papers und Handreichungen.

An wen richtet sich das Projekt?

Zielgruppe sind sowohl Ehrenamtliche als auch Hauptamtliche in der Flüchtlingsarbeit.

Wer steckt dahinter?

Träger des Projekts ist der Minor Projektkontor für Bildung und Forschung e.V. in Berlin, gefördert wird das Projekt durch die Bundeszentrale für politische Bildung und die Robert Bosch Stiftung.