Warum machen wir das Projekt?

In unserem Förderprogramm "Operation Team - Interprofessionelle Fortbildungen in den Gesundheitsberufen" machen sich derzeit bundesweit elf ausgewählte regionale Projekte auf den Weg, den interprofessionellen Dialog der Gesundheitsprojekte verstärkt zu fördern. Im Mittelpunkt steht dabei die berufliche Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten bei der Versorgung chronisch kranker Patienten. Weitere 14 ausgewählte regionale Projekte befassen sich mit der Förderung von interprofessionellen Kompetenzen der Fachkräfte in der interkulturellen Gesundheitsversorgung.

Was wollen wir erreichen?

Ziel ist, dass interprofessionelle und kultursensible Aspekte und Inhalte verstärkt und strukturiert in die Fortbildungen im Gesundheitsbereich Einzug halten. Ein weiteres Ziel ist die Stärkung interprofessioneller Fortbildungskultur in ambulanten und stationären Settings, um die patientenorientierte Gesundheitsversorgung in Deutschland zu verbessern.

Wie funktioniert das Projekt?

Das Förderprogramm sieht ergänzende Unterstützungsmaßnahmen und Vernetzung der Projekte von Anfang an vor. Vertreter der geförderten Projekte erhalten die Möglichkeit, an einer Studienreise teilzunehmen und erfolgreiche Fortbildungskonzepte im Ausland kennenzulernen. Den Erfahrungsaustausch und den Dialog zwischen den geförderten Projekten wird mit einem Vernetzungsworkshop vertieft. Eine Fachtagung am Ende der Förderphase bilanziert die Ergebnisse und Erfahrungen und stellt die Projekte der Fachöffentlichkeit vor.

Expertenbeirat Operation Team Fortbildungen - Interkulturelle Gesundheitsversorgung (zweite Förderphase)

Wissenschaftliche Mitarbeit und Hausärztliche Tätigkeit – Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE); Leitung des Second Track Interkulturelle Kompetenz und Internationale Medizin (intermed) in der humanmedizinischen Ausbildung am UKE; Leitung des Ausschusses Interkulturelle Kompetenz und Global Health der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

Mitarbeiterin der Abteilung Integrationspolitik, Stadt Stuttgart; Schwerpunkte: Arbeitskreis Migrantinnen - Frauen und Migration; Stuttgarter Einbürgerungskampagne: "PASS Auf, lass Dich einbürgern!"; Interkulturelle Öffnung der Verwaltung; Kommunaler Qualitätszirkel zur Integrationspolitik; Kulturszene und Flüchtlinge; "Wir sind dabei" - Porträts eingebürgerter Stuttgarterinnen und Stuttgarter)

Geschäftsführer der AHPGS Akkreditierung gGmbH, Freiburg

Stabsleiter, Dekanat der Medizinischen Fakultät, Universität Zürich; Beisitzer aus der Schweiz im Vorstand der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung, GMA

Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung an der Universität Duisburg-Essen. Arbeitsschwerpunkte: Entwicklungs- und Bildungspsychologie, kulturvergleichende Psychologie, Migration und psychische Gesundheit, religiöse Erziehung und Religionsunterricht sowie Jugendentwicklung und Erziehung in interkulturellen Kontexten; Stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration

Expertenbeirat Operation Team Fortbildungen - Versorgung chronisch kranker Menschen (erste Förderphase)

Leiter des Instituts für Erziehungswissenschaft und Professor für Berufspäda-gogik an der Universität Osnabrück

Geschäftsführer der AHPGS Akkreditierung gGmbH

Bereichsleiterin Aus- und Weiterbildung der nichtuniversitären Gesundheits-berufe, Inselgruppe Bern

Stabsleiter, Dekanat der Medizinischen Fakultät, Universität Zürich

Leiter des Referats 42 „Hochschulmedizin“ und stellvertretender Leiter der
Abteilung 4 „Hochschulen und Klinika“ am Ministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kunst Baden-Württemberg