Warum machen wir das Projekt?

Führungskräfte begegnen immer öfter globalen Herausforderungen, für die sie Lösungen finden müssen. Meist fehlt ihnen aber die internationale Perspektive, weil sie nur national geschult wurden und speziell Führungskräftetrainings häufig nicht international besetzt sind.
 

Wie funktioniert das Projekt?

Das McCain Institute for International Leadership an der Arizona State University bietet mit dem "Next Generation Leaders Program" ein maßgeschneidertes Führungskräftetraining an. Das Weiterbildungsprogramm richtet sich an Führungskräfte aus der ganzen Welt mit verschiedenen beruflichen und fachlichen Hintergründen mit dem Ziel der individuellen Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen.
 

Erster deutscher Next Generation Leader Talitha Goldmann-Kefalas

Erstmalig nimmt ein deutscher, von der Robert Bosch Stiftung geförderter Fellow, an diesem Programm teil: Talitha Goldmann-Kefalas. Während ihres einjährigen Fellowships am McCain Institute for International Leadership knüpft Frau Goldmann-Kefalas internationale Kontakte, nimmt an Führungskräftetrainings teil und ist im Praxisfeld ihrer Expertise tätig. Auf diesem Weg erlernt sie das notwendige Handwerkszeug, um nach ihrer Rückkehr aus den USA ihr Projekt in Deutschland umzusetzen.

Talitha Goldmann-Kefalas leitete zuletzt ein Pilotprojekt zur Integration qualifizierter Flüchtlinge durch Weiterbildung in der frühkindlichen Erziehung. Ihr Ziel ist es, durch netzwerkorientierte Bildungsarbeit Flüchtlinge zur Teilhabe am Arbeitsmarkt zu befähigen. Ihr Fokus liegt dabei u.a. auf Frauen-Empowerment.

Durch die Einbindung von Flüchtlingen in die Bildungsarbeit will sie auf eine positive Inklusion von Flüchtlingen in die deutsche Gesellschaft hinwirken.
"Damit Integration ganzheitlich und nachhaltig gelingen kann, braucht es eine bessere Verlinkung von Politik, Wissenschaft und Praxis."

Zu diesem Schluss kam Talitha Goldmann-Kefalas durch ihre mehrjährige Tätigkeit im Bereich Soziale Arbeit, u.a. mit Straßenkindern in Brasilien. Während ihres Bachelorstudiums wirkte sie als Co-Autorin des Buchs "Street Children in Europe" mit. Im Masterstudium "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession" vertiefte sie ihre Kenntnisse in den Bereichen der internationalen Zusammenarbeit sowie der Kinder- und Flüchtlingsrechte und engagierte sich in Flüchtlingscamps in Griechenland. Ihre Masterarbeit widmete sie der Analyse berufsintegrativer Hürden für Geflüchtete.

Als Projektleitung bei der "FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH" entwickelte und implementierte sie in Berlin in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ e.V.) einen berufsintegrativen Ansatz für Pädagogen mit Fluchterfahrung und förderte die trägerübergreifende Zusammenarbeit.

Talitha Goldmann-Kefalas versteht sich in ihrer Profession der Sozialen Arbeit als Verbindung zwischen dem Theorie- und Praxisfeld und verfolgt nachhaltige zielgruppen- und zielgerichtete Lösungsansätze.