Warum machen wir das Projekt?

Ganz egal, ob sie selbst Fußballfans sind oder nicht: Für die Jugendlichen im Projekt "Lernort Stadion" ist es ein ganz besonderes Erlebnis, wenn sie die Umkleidekabinen der Profispieler betreten dürfen, die Mannschaftsplätze am Rasenrand besetzen und das ganze Fußballumfeld hautnah entdecken können.

Was wollen wir erreichen?

Lernort Stadion knüpft an diese positive Haltung an und überträgt sie auf gesellschaftspolitische Fragen aus dem Alltag der jungen Teilnehmenden. Politische Bildung heißt dabei, demokratische Werte mit Hilfe des Fußballbezugs direkt vor Ort zu veranschaulichen. Jugendliche werden in ihrer Urteilsfähigkeit und ihrer Selbstverantwortung gestärkt, um ihre Welt selbstbestimmter verändern zu können.

Wie funktioniert das Projekt?

Von 2010 bis 2017 förderte die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit der DFL Stiftung (ehem. Bundesliga-Stiftung) Lernzentren zur politischen Bildung, ausgehend vom englischen Vorbild der "Study Support Centres". Gemeinsam wurden zwölf Modellstandorte in Dortmund, Bochum, Bremen, Berlin, Bielefeld, Gelsenkirchen, Frankfurt, Dresden, Rostock, Braunschweig, Nürnberg und Stuttgart aufgebaut.

Zielgruppe der Lernzentren sind Schülerinnen und Schüler, v.a. von Hauptschulen der Jahrgangsstufen sieben bis zehn, sowie fußballbegeisterte Jugendliche und junge Erwachsene aus der Fanszene. Der Reiz des Stadions soll besonders die Jugendlichen ansprechen, die von traditionellen Bildungsangeboten nur selten erreicht werden.

Um diese einzigartige Verbindung zwischen Fußball und politischer Bildung nachhaltig in der Sport- und Bildungslandschaft zu verankern und die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben, hat sich mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und der DFL Stiftung im Oktober 2014 der Lernort Stadion e.V. gegründet. Dieser begleitet gemeinsam mit der DFL Stiftung neue Standorte in ihrem Aufbau und der Entwicklung hin zur Vereinsmitgliedschaft.

Wer steckt dahinter?

Der Verein Lernort Stadion e.V. und die DFL Stiftung.

Wo findet das Projekt statt?