Was wollen wir erreichen?

Das Projekt setzt sich zum einen dafür ein, in ausgewählten ländlichen Regionen Indiens beispielhafte und nachhaltige Strukturen zu schaffen, die Kinderarbeit unterbinden. Zum anderen will es die Lebensqualität von Kindern verbessern und ihre Rechte und Belange stärken, indem es ihnen den Zugang zu Bildung und Teilhabe ermöglicht. Die Erfahrungswerte aus dem Projekt werden auf bundesstaatlicher und nationaler Ebene verbreitet und es wird zur Nachahmung angeregt.

Wie funktioniert das Projekt?

Aus 27 indischen Dörfern mit insgesamt ca. 10.000 Kindern in den Bundesstaaten Rajasthan, Jharkand und Karnataka sollen „Kinderfreundliche Kommunen“ werden. Das heißt, in diesen Dörfern ist die Kinderarbeit vollständig abgeschafft und alle schulpflichtigen Kinder erhalten Unterricht. Darüber hinaus existieren organisierte Interessenvertretungen wie Kinderparlamente, Jugend- und Frauengruppen, die vom Gemeinderat anerkannt sind. 

Wer steht dahinter?

Das Projekt wird von „Global March Against Child Labour“, einem Netzwerk verschiedenster Akteure, die sich weltweit gegen Kinderarbeit und für die Rechte von Kindern einsetzen, in Zusammenarbeit mit der indischen NGO „Bachpan Bachao Andolan“ (BBA) umgesetzt. Beide Organisationen gehen auf die Initiative des Friedensnobelpreisträgers Kailash Satyarthi zurück.