Warum machen wir das Projekt?

Islamische Gemeinden beraten ihre Mitglieder meist weit über religiöse Aspekte hinaus: Sie helfen beim Umgang mit Behörden und bei schulischen Fragen der Kinder. Dabei entwickeln sie häufig aus lokalen Bedarfen heraus wichtiges ehrenamtliches Engagement.

Was sind unsere Ziele?

Um sie in ihrer Rolle als Multiplikatoren zu unterstützen, sollten die Gemeinden und ihre Vertreter gestärkt und qualifiziert werden. Als Experten für islamische Gemeindearbeit wurden die Teilnehmer des Projektes eingeladen, die Themen der Seminare mitzubestimmen und zu gestalten. Eine wichtige Rolle spielen dabei persönliche Gespräche und der direkte Kontakt mit Verantwortlichen und Entscheidungsträgern in Behörden und Einrichtungen. Damit verlieh das Projekt dem Austausch zwischen islamischen Gemeinden und kommunalen Organisationen eine neue Qualität und wirkt so weit über die individuelle Fortbildung hinaus.

Wie funktioniert das Projekt?

Das Goethe-Institut bot in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung eine Fortbildung für rund 100 engagierte Mitglieder islamischer Gemeinden an, um sie bei ihren Aufgaben zu unterstützen. In Hamburg, Essen, Mannheim, Hamm und Ingolstadt hatten sie die Möglichkeit, sich mit anderen kommunalen Akteuren auszutauschen und, falls gewünscht, ihre Sprachkompetenz zu verbessern.