Einblicke in islamische Gemeinden als kommunale Akteure

In Kürze

Über das Projekt

Islamische Gemeinden beraten ihre Mitglieder meist weit über religiöse Aspekte hinaus: Sie helfen beim Umgang mit Behörden und bei schulischen Fragen der Kinder. Um sie bei ihren Aufgaben zu unterstützen, bietet das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung eine Fortbildung für rund 100 engagierte Mitglieder islamischer Gemeinden an. In Hamburg, Essen, Mannheim, Hamm und Ingolstadt haben sie die Möglichkeit sich mit anderen kommunalen Akteuren auszutauschen und, falls gewünscht, ihre Sprachkompetenz zu verbessern.

Als Experten für islamische Gemeindearbeit sind die Teilnehmer des Projektes eingeladen, die Themen der Seminare mitzubestimmen und zu gestalten. Eine wichtige Rolle spielen dabei persönliche Gespräche und der direkte Kontakt mit Verantwortlichen und Entscheidungsträgern in Behörden und Einrichtungen. Damit verleiht das Projekt dem Austausch zwischen islamischen Gemeinden und kommunalen Organisationen eine neue Qualität und wirkte so weit über die individuelle Fortbildung hinaus.

In den letzten beiden Jahren wurden die Tätigkeiten an zwei Standorten vertieft fortgeführt: Die Partner in Ingolstadt konnten einen interreligiösen Seelsorgedienst am Klinikum Ingolstadt aufbauen, während in Essen das zivilgesellschaftliche Engagement junger Muslime unterstützt wurde.

Ihr Ansprechpartner

Sebastian Johna
Projektleiter
Goethe-Institut e.V.
Goethestraße 20
80336 München
Tel089 15921-752
E-Mail an Sebastian Johna

Kontakt in der Stiftung

Volker Nüske
Senior Projektmanager
Tel0711 46084-673
E-Mail an Volker Nüske