Warum machen wir das Projekte?

Nach Ende des Kalten Krieges erfuhr die internationale Demokratieförderung neuen Zuspruch und wurde mit entsprechenden finanziellen und personellen Mitteln ausgestattet. Drei Jahrzehnte nach Beginn der Umbrüche in den Gesellschaften Mittel-, Ost- und Südosteuropas bleibt die Wirkung dieser Förderung allerdings in vielen Fällen unklar. Weder die Einführung umfangreicher Evaluierungsverfahren durch die Förderer noch ein intensiver Austausch der beteiligten Akteure konnte hier zufriedenstellend Abhilfe schaffen. Gleichzeitig wird die jahrelange Förderung in den genannten Regionen inzwischen als Beispiel für gute Praxis in neuen Ländern, wie z.B. Nordafrika oder Südostasien, herangezogen.

Was wollen wir erreichen?

Im Rahmen dieses Projekts sollen die Wirkung von Demokratieförderung in Transformationsgesellschaften in verschiedenen Teilen der Welt in vergleichender Perspektive und anhand praktischer Beispiele untersucht und Handlungsempfehlungen für private und öffentliche Akteure entwickelt werden.

Wie funktioniert das Projekt?

Ein Expertengremium erfahrener Praktiker und Analysten aus nicht-westlichen und aufstrebenden Demokratien tauscht in diesem Projekt Erfahrungen aus, arbeitet Parallelen und Unterschiede heraus und richtet konkrete Empfehlungen an westliche Entscheidungsträger und Experten der Demokratieförderung, unter Berücksichtigung des sich verändernden internationalen Kontexts.

Wer steckt dahinter?

Die Mitglieder der Gruppe kommen aus Transformationsländern in verschiedenen Stadien des Übergangs hin zu friedlichen Gesellschaftsstrukturen und befinden sich in instabilen und konfliktreichen Regionen der Welt. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem „Carnegie Endowment for International Peace“ in Washington, D.C. und Brüssel durchgeführt.