In Kürze

Über das Projekt

Nach Ende des Kalten Krieges erfuhr die internationale Demokratieförderung neuen Zuspruch und wurde mit entsprechenden finanziellen und personellen Mitteln ausgestattet. Die Möglichkeiten öffentlicher und privater Akteure der westlichen Staaten, auf die Transformationsprozesse in Mittel- und Osteuropa sowie in Südosteuropa Einfluss nehmen zu können, schienen vielen Beteiligten unbegrenzt.

Drei Jahrzehnte nach Beginn der Umbrüche in den Gesellschaften Mittel-, Ost- und Südosteuropas bleibt die Wirkung dieser Förderung in vielen Fällen unklar. Weder die Einführung umfangreicher Evaluierungsverfahren durch die Förderer noch ein intensiver Austausch der beteiligten Akteure konnte hier zufriedenstellend Abhilfe schaffen. Gleichzeitig wird die jahrelange Förderung in den genannten Regionen inzwischen als Beispiel für gute Praxis in neuen Ländern, wie z.B. Nordafrika oder Südostasien, herangezogen.

Im Rahmen des Projekts „Internationale Krisentransformation und Demokratieförderung am Scheideweg“ soll die Wirkung von Demokratieförderung in Transformationsgesellschaften in verschiedenen Teilen der Welt anhand praktischer Beispiele untersucht und Handlungsempfehlungen entwickelt werden.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem „Carnegie Endowment for International Peace“ in Washington, D.C. und Brüssel durchgeführt.

Ihr Ansprechpartner

Thomas Carothers
Carnegie Endowment for International Peace
1779 Massachusetts Avenue NW
Washington, DC 20036-2103
Tel+1 202 939-2260
E-Mail an Thomas Carothers

Kontakt in der Stiftung

Henry Alt-Haaker
Leiter
Tel030 220025-322
E-Mail an Henry Alt-Haaker