In Kürze

Über das Projekt

Der Umgang mit Vergangenheit ist eine zentrale Herausforderung in vielen (Post-Konfliktgesellschaften und bildet oft den Nährboden für ein Wiederaufflammen von alten oder für die Entstehung neuer Konflikte. In vielen Ländern haben zivilgesellschaftliche Akteure und Journalisten den Umgang mit der Vergangenheit, Wahrheitsfindung und den Aufbau von Erinnerungskulturen ins Zentrum ihrer Arbeit gesetzt.

Die Möglichkeiten zum internationalen Austausch sind jedoch begrenzt und der Bedarf an Wissen hinsichtlich erfolgreicher Methoden und des aktuellen wissenschaftlichen Diskurses zum Thema groß. Das multilaterale und interdisziplinäre Fellowship for Historical Dialogue and Accountability ermöglicht einen Dialog zum Umgang mit Vergangenheit in verschiedenen (Post-) Konfliktgesellschaften.

Die Fellows erhalten die Möglichkeit, sich während des Herbstsemesters an der Columbia University in New York City weiterzubilden, ihr internationales Netzwerk auszubauen, interdisziplinär zu ihren Schwerpunktthemen zu forschen und eigene Projekte zu entwickeln, die sie später in ihren Herkunftsländern umsetzen. Das Fellowship for Historical Dialogue and Accountability wurde 2012 am Institute for the Study of Human Rights unter der Leitung des wissenschaftlichen Leiters Prof. Elazar Barkan an der Columbia University mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und anderen Förderern eingerichtet.

Ihr Ansprechpartnerin

Sandra Paunksniene
Alliance for Historical Dialogue and Accountability Program
School of International and Public Affairs, Columbia University
420 W 118th St #1410
New York, NY 10027
E-Mail an Sandra Paunksniene

Kontakt in der Stiftung

Imke Kerber
Projektmanagerin
Tel030 220025-452
E-Mail an Imke Kerber