Warum machen wir das Projekt?

Hochqualifizierte Frauen in Spitzenpositionen der Wissenschaft sind in Deutschland leider immer noch unterrepräsentiert. Gerade für exzellente Wissenschaftlerinnen ist es daher entscheidend, ihre wissenschaftliche Karriere rechtzeitig und strategisch zu planen und ein fächer- und organisationsübergreifendes Verständnis des Wissenschaftssystems zu erlangen.

Seit 2007 bietet die Robert Bosch Stiftung das Programm Fast Track für junge Wissenschaftlerinnen an, die eine Führungsposition an einer universitären oder außeruniversitären Forschungseinrichtung anstreben. Im Februar 2017 erfolgte die elfte und letzte Ausschreibung. Der letzte Programmzyklus wird von Herbst 2017 bis Frühjahr 2019 durchgeführt.

Was wollen wir erreichen?

Fast Track wurde ins Leben gerufen, um herausragende Nachwuchskräfte für eine spannende und verantwortungsvolle Führungsaufgabe zu befähigen, damit in Deutschland der Anteil an vielversprechenden Wissenschaftlerinnen in Spitzenpositionen steigt.

Wie funktioniert das Projekt?

Wer als Führungskraft Menschen zu wissenschaftlichen Höchstleistungen anspornen will, braucht spezielle Kompetenzen und Fähigkeiten, die bislang in der wissenschaftlichen Ausbildung nicht im Fokus stehen. Bei Fast Track schon: Zentrale Bestandteile des Programms sind vier aufeinander aufbauende Seminare zum Erwerb von karriererelevanten Sozial- und Führungskompetenzen.

Das Programm wird abgerundet durch vielfältige Vernetzungsangebote. Bei Kamingesprächen und Diskussionsrunden haben die Wissenschaftlerinnen die Möglichkeit, sich mit erfahrenen Persönlichkeiten aus Forschung und Gesellschaft auszutauschen.