Warum machen wir das Projekt?

Die Veranstaltungsreihe „Europa21. Denk-Raum für die Gesellschaft von morgen" auf der Leipziger Buchmesse lädt dazu ein, gemeinsam mit internationalen Gästen über die Zukunft Europas nachzudenken, zu reflektieren und live zu diskutieren. Wir wollen streiten und Ideen entwickeln – jenseits von politischen Zwängen und nationalen Egoismen, an denen ein konstruktiver Dialog über gemeinsame Herausforderungen häufig scheitert. Dabei ist ein (selbst)kritischer differenzierter Blick auf gegenwärtige politische Streitfragen, aber auch auf das Grundverständnis europäischer Gesellschaften und historische Entwicklungen der europäischen Gemeinschaft substanziell; nicht nur im Sinne einer offenen Dialogkultur, sondern auch für die Entwicklung einer gemeinsamen Zukunftsvision für den Kontinent.

Was wollen wir erreichen?

Daher bieten wir mit dem Programmschwerpunkt „Europa21“ gemeinsam mit der Leipziger Buchmesse eine internationale Plattform für Schriftsteller, Wissenschaftler, Journalisten, Künstler und Vertreter aus der Zivilgesellschaft. In einem konstruktiven Dialog können kreative Köpfe aus verschiedenen Perspektiven über gegenwärtige Herausforderungen wie heikle Themen der Vergangenheit streiten und mit dem Publikum über eine solidarische und inklusive Zukunft Europas diskutieren.

Wie funktioniert das Projekt?

Mohamed Amjahid, mehrsprachig aufgewachsener Journalist und Autor (geb. 1988 in Frankfurt am Main), kuratiert die dritte und letzte Auflage der Veranstaltungsreihe. Sie umfasst sechs Dialoggespräche, die essenzielle Aspekte wie (regionale) Identität(en) und Geschichtsbewusstsein, Wohlstand, Zusammenhalt und Solidarität aus internationalen Perspektiven beleuchten. In „Europaduells“ werden verschiedene konkurrierende Zukunftsvisionen für Europa verteidigt, reflektiert und kommentiert. So wird der „Denk-Raum für die Gesellschaft von morgen“ gleichzeitig für eine breitere Öffentlichkeit für gemeinsame Reflexion und weiteren Austausch geöffnet. Damit wollen wir dazu beitragen, europäische Debatten zu versachlichen und durch die Vielfalt der Stimmen mit neuen Ideen und Engagement zu bereichern.

Kurator Mohamed Amjahid im Interview