Warum machen wir das Projekt?

Wer Arbeit hat, gehört dazu. Wer keine Arbeit hat, ist von vielen Bereichen des sozialen Lebens ausgeschlossen. In Europa verstetigt sich schon seit Jahren eine chronische Arbeitslosigkeit, die ganze Gesellschaften prägt. Denn mit der Beschäftigung ist weit mehr verbunden, als finanzielle Sicherheit: Sozialer Status, Chancen auf Bildung, kulturelle Teilhabe und nicht zuletzt das Gefühl, gebraucht zu werden, sind eng mit dem Thema Arbeit verknüpft.

 

Was wollen wir erreichen?

Gemeinsam mit Impact Hub möchte die Robert Bosch Stiftung dem Thema Beschäftigung als Faktor für gesellschaftliche Teilhabe auf den Grund gehen. Ziel von beyond (un)employment ist es, die Hintergründe und Einflussfaktoren des Themas im jeweiligen lokalen Kontext zu verstehen. Darüber hinaus werden konkrete Lösungsansätze entwickelt, getestet und umgesetzt.

 

Wie funktioniert das Projekt?

Im Rahmen einer Ausschreibung hatten alle europäischen Impact Hub Standorte die Chance, sich mit einer lokalen Fragestellung um die Teilnahme am Programm zu bewerben. Die fünf ausgewählten Impact Hubs (s.u.) bildeten anschließend Arbeitsgruppen aus 20 Personen pro Standort. In einer mehrmonatigen Lern- und Recherchephase erlangten die Gruppen zunächst ein tiefgehendes Verständnis von ‚ihrem Thema‘ – z.B. Jugendarbeitslosigkeit, soziale Inklusion von Arbeitslosen oder alternative Beschäftigungsmodelle. Mittlerweile arbeiten die Teams an der Umsetzung und Implementierung von eigens entwickelten Lösungen zu den lokalen Herausforderungen. Dabei werden neue Partnerschaften geknüpft und Kollaborationen getestet. Bei regelmäßigen internationalen Treffen haben Vertreter der lokalen Arbeitsgruppen die Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen und von anderen Teams zu lernen. Ein transsektorales, länderübergreifendes Netzwerk aus Experten und Changemakern zum Thema (un)employment ist entstanden und wächst kontinuierlich.

 

Wer steckt dahinter?

Das Programm wird von Impact Hub Global koordiniert und in Kooperation mit den Impact Hubs in Moskau, Florenz, Birmingham, Zagreb und Yerevan durchgeführt.