Warum machen wir das Projekt?

Fachwissen allein reicht nicht, um in der Wissenschaft erfolgreich zu sein und relevante Beiträge zur internationalen Forschung leisten zu können. Das Management einer eigenen Forschergruppe, das Bemühen um Exzellenz trotz mangelnder Infrastrukturen sowie die transdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit mit anderen Forschern verlangt komplexe Fähigkeiten. Die Robert Bosch Stiftung unterstützt daher Qualifizierungsprogramme für afrikanische Nachwuchswissenschaftler, die sie unterstützen, wesentliche Kompetenzen für eine akademische Karriere auszubilden, und die pan-afrikanische Netzwerke stärken.

Was wollen wir erreichen?

Das African Science Leadership Program richtet sich an junge Wissenschaftler in Afrika, die an ihren eigenen Hochschulen sowie institutions- und länderübergreifend eine Führungsrolle in der Gestaltung von Wissenschaft und Forschung übernehmen möchten. Ziel des Leadership Programms ist neben der individuellen Weiterqualifikation der Teilnehmer auch der Auf- und Ausbau eines pan-afrikanischen Netzwerkes von akademischen Führungskräften, die dazu beitragen, Afrika zu einem starken Akteur in der internationalen Forschungsgemeinschaft zu machen.

Wie funktioniert das Projekt?

Das zwölfmonatige Programm umfasst neben Seminaren zur Entwicklung von Management-, Kommunikations- und Führungskompetenzen auch die Umsetzung individueller Projekte, die im Wissenschaftsmanagement Verbesserung anstoßen sollen. Die Teilnehmer treffen sich mindestens zweimal im Jahr und werden hierbei von Mentoren begleitet.

Wer steckt dahinter?

Das Programm wird von der Universität Pretoria in Kooperation mit der Global Young Academy, der Robert Bosch Stiftung sowie anderen internationalen Partnern durchgeführt, und ist in die Future Africa Initiative integriert.