Immer mehr Forschungseinrichtungen und Journalisten nutzen Online-Datenbank


Bedeutende Preise und Spitzenpositionen für AcademiaNet-Wissenschaftlerinnen


Stuttgart, 12. Juni 2014 - Nur dreieinhalb Jahre nach dem Start wurde jetzt das 1.500. Profil einer Spitzenwissenschafterlin in die Online-Datenbank des Recherche-Portals AcademiaNet aufgenommen. Die Internetplattform bietet Forschungsinstitutionen und Journalisten kostenlosen Zugang zu Porträts von hochqualifizierten Akademikerinnen aus ganz Europa. Damit hilft die Website Entscheidungsträgern, geeignete Kandidatinnen für die Besetzung wissenschaftlicher Führungspositionen und Gremien zu finden. AcademiaNet wird von der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit Spektrum der Wissenschaft und Nature betrieben.

Seit November 2010 wurden die Seiten des Portals mehr als eine Million Mal aufgerufen. Aber nicht nur die große Zahl der Zugriffe spricht für den Erfolg des Netzwerks. So ging etwa der Leibniz-Preis, der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland, in diesem Jahr an vier Wissenschaftlerinnen, die alle AcademiaNet angehören. Auch in Gremien sind die Akademikerinnen des Netzwerks stark vertreten: Im Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sind inzwischen 16 der 40 Mitglieder weiblich, 14 von ihnen sind AcademiaNet-Wissenschaftlerinnen.

Um zu garantieren, dass die Wissenschaftlerinnen auf AcademiaNet zur Spitzengruppe ihres Forschungsbereichs gehören, wurde ein besonderes Aufnahmeverfahren entwickelt: Die Kandidatinnen können sicht nicht selbst benennen, sondern müssen von einer der 39 Partnerorganisationen vorgeschlagen werden. Zu den Projektpartnern zählen renommierte wissenschaftliche Institutionen aus ganz Europa wie die Max-Planck-Gesellschaft, die Royal Society of Edinburgh und der Wellcome Trust.

Mit der Online-Plattform trägt die Robert Bosch Stiftung dazu bei, dass mehr Frauen in wissenschaftliche Führungspositionen aufsteigen. Noch sind in Deutschland nur 14% der höchstdotierten Professuren mit Frauen besetzt.
Chiara Josten
Referentin Presse
Robert Bosch Stiftung
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